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ra.weichel
ra.weichel, Sonstiges
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 316
Erfahrung:  Rechtsanwalt
95252382
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ra.weichel ist jetzt online.

Der Lebensgefährtin meines Vermieters ist meine 15 Jährige

Kundenfrage

Der Lebensgefährtin meines Vermieters ist meine 15 Jährige Tochter ein Dorn im Auge. Unser Vermieter wohnt direkt neben uns,sobald meine Tochter auf den Hof geht, fängt es an das die Lebensgefährtin meines Vermieters meine Tochter anschnautzt und ihr Dinge unterstellt die nicht der Wahrheit entsprechen. Meine Tochter hätte dieses und jenes getan und ausserdem würde sie nur auf den Hof gehen um alles mitzubekommen und sie würde sich von meiner Tochter provoziert fühlen. Es ist mittlerweile schon soweit das meine Tochter schon gar nicht mehr raus will und schon Magenschmerzen bekommt wenn sie die Frau nur sieht. Auch wurde mein 11 Jähriger Sohn schon öfters von den beiden angebrüllt ohne ersichtlichen Grund,Was kann ich endlich tun damit dieser Terror gegen meine Kinder aufhört,denn es geht schon über einen längeren Zeitraum so. Desweitern haben wir im Mietvertrag die Vereinbarung das unser Vermieter einen zweit Schlüssel unsere Wohnung hat, da unser Vertrauen jedoch gestört ist wollen wir den Schlüssel wiederhaben,können wir die den Schlüssel zurückfordern ? Ich würde gerne einen Brief verfassen bevor ich es über einen Anwalt laufen lassen,wie sollte ich diesen Brief formulieren . Vielen Dank

Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragestellerin,
sehr gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

1. Zweitschlüssel
Ihr Vermieter hat grundsätzlich keinen Anspruch auf einen sog. Zweitschlüssel. Mit Mietbeginn erhalten Sie als Mieter das alleinige Recht, die Wohnung zu nutzen. Dies ergibt sich aus § 535 BGB. Demzufolge ist Ihr Vermieter grundsätzlich nicht dazu berechtigt, einen Zweitschlüssel einzubehalten. Dies gilt selbst dann, wenn im Mietvertrag steht, dass Ihr Vermieter Anspruch auf einen Zweitschlüssel hat. Sie sollten insoweit Ihren Vermieter unter Fristsetzung (8-14 Tage) dazu auffordern, Ihnen den Zweitschlüssel auszuhändigen. Eine andere pragmatische Lösung bestünde darin, das Schloss auszutauschen. Hierzu sind Sie berechtigt. Jedoch sollten Sie das alte Schloss aufbewahren.

2. Verhalten gegenüber Ihrer Tochter
Bzgl. dem Verhalten gegenüber Ihrer Tochter / Sohn könnten Sie einen sog. Unterlassungsanspruch geltend machen. In einem etwaigen Prozess könnten Sie jedoch insoweit in Beweisnot geraten. Insoweit empfehle ich Ihnen, ein sog. Protokoll anzufertigen, indem Sie aufzeichnen, wann und wie Ihr Vermieter sich unangemessen gegenüber Ihren Kindern verhalten hat.

3. Formulierung des Briefes:
Wie schon gesagt, sollten Sie den Vermieter dazu auffordern, Ihnen den Zweitschlüssel herauszugeben. Hierzu sollten Sie dem Vermieter eine angemessene Frist setzen. 8-14 Tage sind insoweit angemessen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und bedanke ***** *****ür das entgegengebrachte Vertrauen.

Wenn keine Rückfragen mehr bestehen, bitte ich Sie die anwaltliche Beratung positiv zu bewerten.

Freundliche Grüße
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.

Ein Protokoll wirde von uns schon seid 4 Wochen geführt. Trotzdem möchte ich meinen Vermieter und seine Frau erstmal selber schriftlich dazu aufforden das Verhalten meinen Kindern gegenüber zu ändern.

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,
in Ihrem Brief sollten Sie konkret darlegen, welches Verhalten Sie rügen und warum durch dieses Verhalten die Nutzung der Mietsache beeinträchtigt wird. Sodann sollten Sie Ihren Vermieter auffordern, dieses Verhalten künftig zu unterlassen.

Freundliche Grüße
Weichel
Rechtsanwalt

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Soweit keine Rückfragen bestehen darf ich Sie bitten, Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung abzugeben.

Freundliche Grüße
Weichel
Rechtsanwalt

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben die anwaltliche Beratung noch nicht bewertet.

Sie haben zu Ihren Fragen ausführliche Antworten erhalten, so dass diesseits kein Grund für die Verweigerung der Bewertung gesehen wird. Holen Sie die Bewertung bitte umgehend nach, damit die Auszahlung des Geldes an den Experten als Honorierung seiner anwaltlichen Beratungsleistung erfolgen kann und die Beratung vom Portal geschlossen werden kann. Klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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