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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 5015
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich habe vor ein Paar Jahren eine Wohnung gekauft

Kundenfrage

ich habe vor ein Paar Jahren eine Wohnung gekauft. Dabei sind zwei Notare vom Verkäufer beauftragt gewesen. Der Erste hat sich wenig kooperativ und sehr langsam gezeigt, stetig gab es unerklärliche Verzögerungen. Nach mehreren Monaten hin und her als es immer noch keine entgültige Vertragversion fertig war, hat der Käufer einen anderen Notar beauftragt. Mit dem neuen Notar ging der Verkauf dann ohne Probleme über die Bühne. Es gab einen Streit über die Rechnung zw. dem Verkäufer und dem ersten Notar. Nach dem wir den Vertrag unterschrieben haben aber bevor die Umschreibung auf mich um Grungbuch passiert ist, hat der erste Notar schon eine Vollstreckung seiner Rechnung gegen den Verkäufer (Auftraggeber) erwirkt und einen Grunbucheintrag erwirkt. Jetzt gehört die Wohnung mir und damit der Grundbucheintrag gelöscht wird, will er von mir Geld sehen. Ich bin der Meinung, weil ich den Vertrag vor seinem Grundbucheintrag unterschrieben habe, ist sein Grundbucheintrag gesetzwidrig und muss gelöscht werden.

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:Der notariell geschlossene Vertrag ist losgelöst von der Auflassung und Umschreibung im Grundbuch zu betrachten. Im deutschen Sachenrecht gilt das sog. Abstraktions- und Trennungsprinzip. D.h. es hat bei einem Immobilienkauf ein Vertragsschluss zu erfolgen und dieser ist auch noch "sachenrechtlich" zu vollziehen (Eintragung in das Grundbuch).Der Notar hat seine Grundpfandsicherheit noch zu dem Zeitpunkt eintragen lassen, als der Verkäufer noch Eigentümer war. Somit haben die titulierte Honorarforderung des Notars mit dem Schuldner (Verkäufer) übereingestimmt. Ansonsten hätte das Grundbuchamt einer Eintragung auch gar nicht zugestimmt.Sie haben somit eine belastete Immobilie erworben. Der Notar könnte jederzeit auf dieser Grundlage die Zwangsversteigerung beantragen.Wenn Sie die Notarkosten nicht schulden (ggf. weil dies so im notariellen Kaufvertrag vereinbart war) oder wenn der Verkäufer Ihnen die Übereignung einer lastenfreien Immobilie im notariellen Kaufvertrag zugesagt hat, hat dieser eine Pflichtverletzung begangen. Er hat sodann die Kosten für die Beseitigung des Grundpfandrechts zu tragen. Andernfalls können Sie vom Kaufvertrag zurück treten bzw. Schadensersatz ggü. dem Veräufer geltend machen.Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, die Sie durch das Anklicken von 3-5 Sternen abgeben können, freuen. Zusatzkosten entstehen Ihnen hierdurch nicht.Mit freundlichen GrüßenDr. TraubRechtsanwalt
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problemsunterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-

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