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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3660
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Mietvertrag zu unserer neuen Wohnung unterschrieben

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 12.01.2016 haben wir den Mietvertrag zu unserer neuen Wohnung
unterschrieben. Wir sind eine Kleinfamilie (2 Erwachsene, 1 Kind, verheiratet)
Eine Mieterselbstauskunft wurde zu dem Zeitpunkt nicht verlangt.
Diese wurde erst 2 Wochen nach Vertragsunterzeichnung von uns angefordert.
Wir haben alles warheitsgemäß angegeben. Ich, der Ehemann habe Schulden,
meine Frau nicht.
2 Monate später bekommen wir jetzt Post vom Vermieter mit einer Bonitätsauskunft
von der Creditreform, wir hätten angeblich falsche Angaben in der Mieterselbstauskunft gemacht und sollen dazu Stellung nehmen, sonst müsse er uns wegen Falschangaben kündigen.
Kann er uns Kündigen ? Meine Frau ist zwischenzeitlich schwanger, wir sind uns sicher keine Falschangaben gemacht zu haben und desweiteren war der Mietvertrag schon unterschrieben bevor er mit der Selbstauskunft ankam.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt. Eine Auflösung des Mietvertrages k***** *****falls in Betracht kommen, wenn Sie in der Selbstauskunft unwahre Angaben gemacht haben, was Sie nach Ihrer eigenen Kenntnis nicht haben. Aber selbst wenn Sie unwahre Angabe gemacht hätten, wäre dies nicht unbedingt ein Grund zur Vertragsauflösung. So gibt es zum Beispiel Fragen in einer Selbstauskunft, auf die Sie nicht antworten müssen, die Sie also auch sanktionslos falsch beantworten dürfen. Nur wenn Sie auf eine zulässige Frage eine falsche Auskunft erteilt haben, kann der Vermieter den Mietvertrag durch Anfechtung auflösen, aber auch nur dann, wenn die betreffende Frage von wesentlicher Bedeutung für das Mietverhältnis ist. Diese wesentliche Bedeutung sehe ich nicht. In Ihrem Fall besteht überdies die Besonderheit, dass Sie den Mietvertrag schon unterschrieben hatten, als Sie zur Selbstauskunft aufgefordert worden. Es kann der Vermieterin für den Abschluss des Mietvertrages also nicht darauf angekommen sein, was Sie in der Selbstauskunft angegeben haben. Vor diesem Hintergrund denke ich, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen. Das Mietverhältnis kann nicht aufgelöst werden. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine kurze Frage noch. Darf der Vermieter ohne meine Einwilligung eine Bonitätsauskunft über mich einholen ?

Wir haben in der Mieterselbstauskunft auch diesen Passus, das der Vermieter unsere Daten weiter nutzen darf etc. nicht angekreuzt.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Es ist nicht verboten, dass der Vermieter eine Bonitätsauskunft einholt. Er darf aber die Daten, die er über die Auskunft erhält, nicht weitergeben. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.