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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22895
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Zustimmungserklärung zur Mieterhöhung durch Poststreik verschwunden.

Beantwortete Frage:

Zustimmungserklärung zur Mieterhöhung durch Poststreik verschwunden. Habe aber höhere Miete ab festgesetztem Monat gezahlt, sogar aufgerundet und damit um 0,32 € überzahlt.
Der DEGEWO ist keinerlei Schaden entstanden. Trotzdem soll ich für ein Blatt Papier, das
wahrscheinlich jetzt schon zu Makulatur gehört 188,54 € zahlen.
Nebenbei bemerkt; habe mich in der Zwischenzeit um eine andere Wohnung bei der DEGEWO bemüht und siehe da, meine ganze Akte ist verschwunden.
Würde mich freuen, wenn Sie mir hier helfen könnten.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

In der Tat bedarf es nach der Rechtsprechnung nicht der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Mieters zu dem vermieterseitigen Mieterhöhungverlangen.

Nach der Rechtsprechung liegt bereits in der einmaligen Zahlung der geforderten erhöhten Miete durch den Mieter eine konkludente (schlüssige) Zustimmung für eine Mieterhöhung.

Eine weitere schriftliche Zustimmung des Mieters ist nach dieser Rechtsprechung entbehrlich und nicht erforderlich (Amtsgericht München; Az.: 452 C 11426/13).

Sie sind demgemäß auch nicht verpflichtet, die geltend gemachte Zahlungsforderung zu begleichen. Weisen Sie diese unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend zitierte Rechtsprechung zurück!

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Sterne/Smileys), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Nochmals für mich zum besseren Verständnis , bei der Zahlungsaufforderung handelt sich um die Kosten des Rechtsstreits durch die degewo eingeleitet
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Dann rate ich Ihnen an, gegen das Urteil - sofern ein solches bereits erlassen worden sein sollte - Rechtsmittel (Berufung) einzulegen. Im nächsten Rechtszug wäre das Urteil aufzuheben und die Klage sodann abzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt