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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26898
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte 2011 in

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hatte 2011 in Höhenkirchen-Siegertsbrunn bei München eine vermietete ETW gekauft, der Mietvertrag und Mieter wurde damals übernommen. Die mieterin zahlte 500 EUR Grundmiete auf 62,50m² (8,00EUR/je m²).
Im Mai 2012 stellte ich der Mieterin mein Mieterhöhungsverlangen um 0,80 EUR auf 8.80 EUR/je m²=550 EUR, die ortsübliche Vergleichsmiete der Gemeinde lag damals bei 10,26 EUR. Die Mieterin stimmte damals meinem Verlangen zu und die erhöhte Miete wurde ab 01.07.12 auch gezahlt.
Am 17.09.2015 bat ich wiederum meine Mieterin um Zustimmung bis 30.11.15 zur Mieterhöhung ab dem 01.01.2016 von 8,80 EUR auf 10,10 EUR/je m²=631,25EUR, da die Vergleichsmiete der Gemeinde auf 11,70 EUR/je m² gestiegen war.
Ich habe mich daran gehalten, innerhalb von 3 Jahren die Miete nur um 15% zu erhöhen.
Die Mieterin hat mir keine Zustimmung per 30.11.15 geschickt, auch hat Sie nicht auf email und Mahnungen reagiert.
Die Nebenkostenabrechnung wurde am 04.11.15 erstellt und ihr zugeschickt per post und per email.
Außerdem hat Sie bis dato nicht die Nachzahlung auf ihre Nebenkosten in Höhe von 158,82 bezahlt, Mahnungen deisbezüglich sind per email und Einschreiben/Rückschein an Sie versandt. Der Rückschein der Mahnung vom 08.12.15 ist noch nicht zurück, sodaß ich vermute, dass dieser nicht bei der Post abgeholt wurde.
Was ist hier zu tun?
Frage1: Zustimmung zur Mieterhöhungverlangen vom 17.09.15 ist nicht von Mieterin erfolgt .. was tun?
Frage2: Nebenkostenabrechnung vom 04.11.15 wurden nicht bezahlt... was tun?
Frage3: Mahnbrief mit Rückschein ohne Reaktion... was tun ?
Danke für Ihre Hilfe
MfG Eckhard
Bitte teilen Sie mir mit,
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Zur Frage 1)
Soweit die Mieterin nicht zustimmt, ist der einzig rechtliche Weg auf Zustimmung zur Mieterhöhung zu klagen.
Achten Sie bitte darauf, dass Sie nach § 558b BGB die Klage innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf der Zustimmungsfrist erheben müssen.
Zu Frage 2 und 3)
Was die Nachzahlung der Nebenkosten anbelangt, so wäre der für Sie günstige Weg ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten.
Das Mahnverfahren können Sie sehr leicht selbst einleiten über die Internetseite www.online-Mahnantrag.de
Die Seite ist mit guten Hilfestellungen versehen, so dass Sie den Mahnbescheidsantrag leicht ausfüllen können.
Den Mahnbescheidsantrag drucken Sie dann aus, unterzeichnen ihn und senden ihn an das im Bescheid genannte Gericht.
Das Mahngericht wird dann den Mahnbescheid erlassen.
Danach werden Sie Post vom Mahngericht erhalten mit einem Vordruck für den Vollstreckungsbescheid. Füllen Sie diesen aus unterzeichnen Sie diesen und senden Sie diesen wieder an das Mahngericht zurück.
Das Mahngericht wird dann einen Vollstreckungsbescheid erlassen.
Zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides wird dieser rechtskräftig und Sie können einen Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung des Nachzahlungsbetrages beauftragen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.