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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3138
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Mietrecht
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1.10 einen freund mit in meine Wohnung ziehen lassen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein dringendes Anliegen.
Ich habe am 1.10 einen freund mit in meine Wohnung ziehen lassen, dieser zahlt mir im monat 150€ zu meiner Miete von 688€
Wir haben mündliche eine Kündigungsfrist von 3 Monaten besprochen.
Am 30.10 kam er dann zu mir und teilte mir mit, dass er mit seiner Freundin nun zusammen ziehen will und wir haben uns dann auf auszugsdatum 01.01.2016 geeinigt, somit bin icj ihm 1 Monate entgegen gekommen.
Grade sagte er mir er zieht zum 1.12 aus und zahlt auch keine Miete mehr.
Bin ich trotz des Mündlichen "Vertrages" im recht ?
Oder kann ich jetzt auch einfach von heute auf morgen seine Sachen vor die Tür stellen ?
Liebe grüße
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 1 Jahr.
sehr geehrter Fragesteller,zwar soll im Mietrecht möglichst ein schriftlicher Mietvertrag geschlossen werden, allerdings sind auch mündlich eingegangene Verpflichtungen und Vereinbarungen bindend. Wenn Sie mit der Gegenseite also eine Vereinbarung dahingehend hatten, dass eine Kündigungsfrist von drei Monaten vereinbart worden ist, so muss er sich auch hieran halten. Problematisch könnte dies natürlich werden, wenn sie dies beweisen sollen. Dann würde die gesetzliche Regelung gelten und auch hier würden etwa drei Monate an Kündigungsfrist nach § 573c BGB. im übrigen gilt für die Kündigungserklärung eine Schriftform. Insofern könnte möglicherweise die Kündigung des Mietverhältnisses auch noch überhaupt nicht wirksam sein. Hierauf sollten Sie Ihrem Freund hinweisen und insbesondere an der Mietzahlung festhalten. Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst hilfreich geantwortet habe und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung. Über ihre anschließende positive Bewertung freue ich mich. Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ich habe einen Zeugen, der bei der vereinbarung dabei stand, reicht das um dieses zu beweisen ?

Haben Sie Tips für mich wie ich nun weiter vorgehe ?

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ein Zeuge ist als Beweismittel ausreichend.
Sie sollten schauen, dass Sie gegebenenfalls von Ihrem Vermieterpfandrecht Gebrauch machen. Dies bedeutet, dass Sie zum Beispiel Gegenstände, die der Mieter nicht zum Leben benötigt und einem Pfändungsschutz nicht unterliegen, einbehalten können, bis die Mietschulden gezahlt sind.
Andernfalls sollten Sie schauen, wohin der Mieter verzieht, damit Sie gegebenenfalls eine ladungsfähige Anschrift haben, wenn sie die Ansprüche gerichtlich geltend machen.

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