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Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1
84422447
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Guten Tag, ich stehe vor einem drängenden Problem. Ich habe

Kundenfrage

Guten Tag,
ich stehe vor einem drängenden Problem. Ich habe seit zwei Jahren einen Pferdepensionsvertrag. Es gab einen Pächterwechsel ab 1.09. ohne jedoch den Vertrag zu ändern oder mir einen neuen Vertrag auszuhändigen.
Nun gab es Unstimmigkeiten, die letzte führte zu heutigen schriftlichen Aufforderung (per whats app) der neuen Pächter, mir bis spätestens 31.10. einen neuen Stall zu suchen.
Zusätlich wurde ich von diesen noch am Telefon belästigt, da ich auf diese Nachricht nicht reagierte.
Auf meinem "alten" Vertrag (der vorherigen Pächterin), der ja eigentlich noch gültig sein müsste, da ich keinen Neuvertrag unterschrieben habe und auch sonst nichts von den neuen Pächtern schriftlich habe, steht eine zweimonatige Kündigungsfrist. Diese bedarf der Schriftform (mit Unterschrift?) oder "what app" = gülitig?
Diese würde jedoch entfallen, aus wichtigem Grund, den der Vertrag (Vordruck) mit §2 Punkt 4 (Vertragsdauer und Kündigung) mit "Rückstandszahlung" oder die Stallordnung trotz Abmahnung nachhaltig verletzt...."
Die "Aufforderung" den Stall zu verlassen, war zwar ohne Begründung, die Neupächterin nimmt jedoch zum Anlass, dass ich die quartalsmäßige Wurmkur ablehne.
Dies wurde jedoch vorab besprochen. Mein Pferd war sehr krank, und ich wollte ihm die chemische Keule dieses Quartal ersparen. Daher habe ich ein Labor beauftragt eine Kotuntersuchung vorzunehmen. Diese verlief negativ, d.h., mein Pferd hat keine Würmer.
Als ich der Pächterin das Dokument - wie angekündigt - übergab, meinte Sie jedoch, mein Pferd müsse dennoch die Wurmkur durchführen.
Das war gesten und heute kam diese "Pseudo-Kündigung" per whats-app.
Im Vertrag steht unter "§8, Punkt 4. "Hufschmied und Tierarzt"
"Der Betrieb führt die Wurmkuren viermal im Jahr selber durch. Die Termine werden mit dem Einsteller abgestimmt. Der Einsteller übernimmt die Kosten."
Meine Fragen nun, da die Wurmkur am 1.10. bei allen Pferden durchgeführt werden soll:
Dürfen die Pächter mein Pferd ohne meine Zustimmung bzw. mit meiner ausdrücklichen Verneinung zwangsentwurmen?
Wenn nein, in welcher Form und wie muss ich das den Pächterinnen vortragen?
Ich habe nur eine Mobilnummer der Pächter, d.h. ich kann nur eine sms senden.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:
1. Die Kündigung per Whatsapp Nachricht ist unwirksam, da die Schriftform nicht gewahrt wurde. Weisen Sie die Kündigung daher als unwirksam zurück. Im weiteren gilt weiterhin die Kündigungsfrist. Ihr Vertrag mit dem vorherigen Verpächter gilt weiterhin.
2. Die nichtdurchführung der Wurmkur ist kein außerordentlicher Kümndigungsgrund. Auch ist die Wurmkur nicht erforderlich, wenn Sie über ein entsprechendes negative Ergebnis eines Labors verfügen.
3. Untersagen Sie daher der Verpächterin ausdrücklich eine Wurmkur vorzunehmen. Kündigen Sie an, dass Sie bei Nichtbeachtung strafrechtliche Schritte einleiten werden. Wenn Sie keine Emailadresse oder postalische Adresse haben, teilen Sie der Verpächterin dies per Whatsapp oder sms mit. Dies ist ausreichend und für Sie dann auch nachweisbar.
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten (bitte einmal auf den Smiley unter meiner Antwort klicken).
Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten") bevor Sie eine Bewertung abgeben.
Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Abend Herr Rechtsanwalt und danke für die späte Beantwortung meiner Frage.
Das hört sich schon einmal gut an! Aber: Mir ist wichtig, dass es - gerade für diese Pferdepensionsverträge auch Paragraphen gibt, auf die ich mich - wenn auch nur in letzter Konsequenz beziehen kann. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Oder reicht ein Hinweis auf Sie persönlich als juristische Person aus? Leider wohl kaum:-)
Besten Dank für Ihre Informationen - aber bitte an diese Email-Adresse:***@******.***
Danke für Ihre Antwort im Voraus.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank ***** ***** Rückmeldung.
Einschlägig ist § 578 BGB, wobei dieser nur den Rahmen vorgiibt. Inhaltlich ist der konkrete Vertrag maßgebend. Die vereinbarte Kündigungsfrist ist daher einzuhalten.
Die Ausgestaltung der im Vertrag geregelten Schriftvorm folgt aus § 126 BGB. Danach muss die Kündigung schriftlich, dass heißt unterschrieben erfolgen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf einen der Smileys unter meiner Antwort klicken).
Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Giten Tag, ich hatte ihnen noch eine Zusatzfrage gestellt. Die neuen Pächter argumentieren dass es die Gesellschaft des alten Vertrages nicht mehr gebe. Einen neuen habe ich jedoch auch nicht, jedoch- beteits zei Mal die den Monatsbeizrag für dem Stell de. Neuen Pächtern angewiesen. Welche Grundlage dient denn nun oder gar keine?
hinzu kommt dass mir gedroht wird bei Nichtentwurmung eine einzelbox für mein Pferd zi mieten, die wesentlich teurer wird. Es müsse von den andere. pferden separiert werden. Was wäre nun ratsam?
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank ***** ***** Rückmeldung.
Bislang liegt keine Kündigung vor.
Der Pächterwechsel hat auf den Bestand des Pachtvertrages keine Auswirkung. Die neuen Pächter treten automatisch in alle bestehenden Pachtverträge ein.
Die Entwurmung ist nicht Bestandteil des Pachtvertrages. Wenn die Verpächter Ihr Pferd in eine andere Box stellen, können Sie nicht mit Mehrkosten belastet werden, da Ihr Pferd nachweislich nicht ansteckend ist.
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.
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Viele Grüße
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.
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