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Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 29
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Folgender Sachverhalt. Ich habe von 2009-2011 in

Kundenfrage

folgender Sachverhalt. Ich habe von 2009-2011 in Frankfurt in einer Mietwohnung gelebt und habe es leider bis jetzt noch nicht geschafft mein Mietkautionskonto bei meiner Bank aufzulösen, da der Vermieter mir seid Jahren nicht die richtigen Dokumente (Pfandbrief, usw,...) zukommen lässt. Meine Bank sagt mir aber leider, dass ich ohne die Dokumente des Vermieters nichts machen kann. Wie kann ich den Vermieter dazu bekommen mir oder meiner Bank die notwendigen Dokumente zukommen zu lassen, damit ich das Konto auflösen kann? Gibt es möglicherweise eine Verjährungsfrist? Vielen Dank für Ihre Hilfe,

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
Wann wurde die Wohnung an den Vermieter zurück übergeben?
Wie genau wurde die Kaution angelegt?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Die Wohnung wurde im Februar 2011 an den Vermieter zurück übergeben,

Ich habe ein Mietkautionskonto bei der Degussa Bank eröffnet und sowohl ich wie auch der Vermieter (Ernst Weining GmbH) haben einen Verpfändungsbrief bekommen.

Ich hatte nie direkten Kontakt mit dem Vermieter sondern nur über eine Immobilienverwaltung CSR Immobilien (Frau Cornelia Schäfer Rudolph).

Mit freundlichen Grüssen,

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Tat gibt es leider eine Verjährung.
Nach der Rechtsprechung des BGH verjähren Ansprüche auf Rückgabe der Mietkaution in 3 Jahren nach §§ 195,199 BGB. Die Verjährung beginnt dabei ab Übergabe der Wohnung + 6 Monate als Jahresendverjährung zu laufen.
Das bedeutet in Ihrem Falle dass die Verjährung am 31.12.2011 zu laufen begann und mit dem Ablauf des 31.12.2014 geendet hat.
Ich würde nun an Ihrer Stelle die Sache dennoch nicht auf sich beruhen lassen, sonden nicht mit der CSR sondern mit dem Vermieter durekt Kontakt aufnehmen.
Schicken Sie diesem den gesamten Schriftverkehr mit der CSR in Kopie und ersuchen Sie diesen dafür zu sorgen, dass die CSR die Verpfändungserklärung aushändigt. Da die CSR auf den Vermieter angewiesen ist (neue Aufträge) kann ich mir gut vorstellen, dass die CSR dann Ihrem Ersuchen unverzüglich (trotz Verjährung) nachkommen wird.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Kurze Frage das mit der Verjährung verstehe ich nicht? Was bedeutet das? Sollte das Konto dann nicht einfacher aufzulösen sein ohne Dokumente?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
die Verjährung bedeutet, dass wenn sich die Gegenseite auf die Verjährung beruft, Sie keinen Anspruch haben auf Rückgabe der Verpfändungserklärung.
Leider können Sie das Konto nicht ohne die Verpfändungserklärung auflösen, da diese Verpfändung nicht der 3jährigen Verjährung unterliegt.
Sie müssen also an an die Verpfändungserklärung kommen beziehungsweise eine Erklärung des Vermieters oder der CSR zur Pfandfreigabe erhalten.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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