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Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 32
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Ich bräuchte einen fachmännischen Rat. Was kann

Kundenfrage

Ich bräuchte einen fachmännischen Rat. Was kann man tun, um einen gerichtlich festgelegten Termin für eine Verhandlung zu verschieben ?

Die Fakten sind Folgende: es wurde ein Termin vom Gericht festgelegt, Tage später vom Gericht, aus Termingründen offiziell verschoben, der neue Termin wurde von unseren Anwälten verschoben, ohne Absprache mit uns und zu dem dann festgelegten Termin können wir nicht erscheinen, weil vor 2 Tagen unser Baby zur Welt kam und wir Wichtigeres zu tun haben !!!! Auf ein Schreiben unserer Anwälte hat uns das Gericht vom Verfahren entbunden. Was wir nicht wollen !!! Wir kämpfen gegen einen sehr, sehr üblen Miethai, der sich das Recht, recht zu Haben, mit allen nötigen Mitteln erkauft. Wir müssen an diesem Termin teilnehmen, weil unsere Existenz auf dem Spiel steht. Gibt es eine Möglichkeit ? Danke ***** ***** für Ihre Bemühung !!

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage.Termine können nach der Vorschrift des § 227 ZPO geändert werden: § 227Terminsänderung(1) Aus erheblichen Gründen kann ein Termin aufgehoben oder verlegt sowie eine Verhandlung vertagt werden. Erhebliche Gründe sind insbesondere nicht1.das Ausbleiben einer Partei oder die Ankündigung, nicht zu erscheinen, wenn nicht das Gericht dafür hält, dass die Partei ohne ihr Verschulden am Erscheinen verhindert ist;2.die mangelnde Vorbereitung einer Partei, wenn nicht die Partei dies genügend entschuldigt;3.das Einvernehmen der Parteien allein.(2) Die erheblichen Gründe sind auf Verlangen des Vorsitzenden, für eine Vertagung auf Verlangen des Gerichts glaubhaft zu machen.(3) Ein für die Zeit vom 1. Juli bis 31. August bestimmter Termin, mit Ausnahme eines Termins zur Verkündung einer Entscheidung, ist auf Antrag innerhalb einer Woche nach Zugang der Ladung oder Terminsbestimmung zu verlegen. Dies gilt nicht für1.Arrestsachen oder die eine einstweilige Verfügung oder einstweilige Anordnung betreffenden Sachen,2.Streitigkeiten wegen Überlassung, Benutzung, Räumung oder Herausgabe von Räumen oder wegen Fortsetzung des Mietverhältnisses über Wohnraum auf Grund der §§ 574bis 574b des Bürgerlichen Gesetzbuchs,3.(weggefallen)4.Wechsel- oder Scheckprozesse,5.Bausachen, wenn über die Fortsetzung eines angefangenen Baues gestritten wird,6.Streitigkeiten wegen Überlassung oder Herausgabe einer Sache an eine Person, bei der die Sache nicht der Pfändung unterworfen ist,7.Zwangsvollstreckungsverfahren oder8.Verfahren der Vollstreckbarerklärung oder zur Vornahme richterlicher Handlungen im Schiedsverfahren;dabei genügt es, wenn nur einer von mehreren Ansprüchen die Voraussetzungen erfüllt. Wenn das Verfahren besonderer Beschleunigung bedarf, ist dem Verlegungsantrag nicht zu entsprechen.(4) Über die Aufhebung sowie Verlegung eines Termins entscheidet der Vorsitzende ohne mündliche Verhandlung; über die Vertagung einer Verhandlung entscheidet das Gericht. Die Entscheidung ist kurz zu begründen. Sie ist unanfechtbar. Nach Ihrem Vortrag liegen die Voraussetzungen nicht vor, um eine Terminsänderung herbeizuführen. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen.Ihre Nachfrage mögen Sie bitte über „Dem Experten antworten“ stellen und bitte nicht auf den Button „habe Rückfragen“ klicken.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für die völlig nutzlose Auflistung von Paragraphen, die ich auch selber hätte nachlesen können !!! Wenn sie noch etwas mehr zu bieten hätten, würd ich ihnen gern zuhören......

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Zunächst einmal mögen Sie sich im Ton nicht vergreifen.Nach Ihrem Sachvortrag haben Ihre Anwälte den Termin verschoben, ohne dass mit Ihnen abgesprochen zu haben.Für eine weitere Verschiebung sehe nach den gesetzlichen Vorschriften der ZPO leider keinen Spielraum.Es tut mir leid, wenn die Antwort für Sie negativ ausfällt. Das können Sie aber nicht mir zum Vorwurf machen, sondern sollten Ihren verständlichen Unmut gegen die von Ihnen beauftragten Anwälte richten.Für weitere konstruktive Nachfragen stehe ich gerne bereit.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich bitte um Verzeihung, sollte ich mich, ihrer Ansicht nach, im Ton vergriffen haben. Ich mach Ihnen keinen Vorwurf bezüglich ihrer Antwort. Ich hatte mir nur ein wenig mehr Einfühlungsvermögen, in die Sache erhofft und einen Rat, der mir weiterhelfen könnte...... Mein Unmut gegen die beauftragten Anwälte, sollte unterschwellig herauszulesen sein. Was ich in meiner Situation benötige, ist fachliches Können, menschliches Verständniss, Fingerspitzengefühl und eine Idee !!!

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre nachvollziehbaren Erklärungen.Ich verstehe Sie durchaus und würde Ihnen in der Sache gerne weiterhelfen. Die prozessualen Möglichkeiten lassen eine erneute Verschiebung des Termins nur unter engen Voraussetzungen zu. Persönliche Verhinderung einer anwaltlich vertretenen Partei, die an dem Termin teilnehmen will, ist Verlegungsgrund jedenfalls dann, wenn das persönliche Erscheinen der Parteien angeordnet ist oder die Teilnahme aus Sicht des Gerichtes erforderlich erscheint.Ist das nicht der Fall, wird ein erheblicher Grund für die Terminsverlegung von der herrschenden Meinung nur bejaht, wenn die Partei ein besonderes Interesse an der Teilnahme darlegen kann.Mit dem von Ihnen genannten Grund können Sie leider nicht gehört werden, weil Sie anwaltlich vertreten sind. Es tut mir sehr leid, dass ich Ihnen keine andere Antwort geben kann.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Wäre es ein Grund, wenn man dem Anwalt, von dem man vertreten wird, das Mandat entzieht ? Mal ganz unter uns: wir leben in einem Rechtsstaat !! Und mir sollte von Selbigem eingeräumt werden, mich gegen haltlose Vorwürfe eines skrupellosen Miethais, zur Wehr setzen bzw. verteidigen zu dürfen. Punkt!!!! Und die Geburt unseres Kindes sollte doch wohl ausreichen, um uns zu entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich ihre Aufmerksamkeit mehr, als es wohl nötig ist in Anspruch nehme. Ich hoffe immer noch auf eine menschliche Reaktion und ne Idee.....

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Die Kündigung des Mandatsverhältnisses würde dazu führen, dass Sie nicht vertreten wären und Ihre Rechte nicht wahren könnten.Dies müsste dann dazu führen, dass das Gericht einen neuen Termin bestimmt.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Die ganze Sache ist echt kompliziert !!! Hätten Sie Interesse, die Kompetenz und die """Eier""""" uns zu vertreten ??? Sollten wir darüber reden ??

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Zunächst wäre es angebracht, dass Sie hier meine Antwort positiv bewerten.Sie haben im übrigen freie Anwaltswahl und können insofern jeden Anwalt in Deutschland kontaktieren und beauftragen.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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