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Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 27
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Ich habe vor 3 Monaten einen notariellen Kaufvertrag über eine

Kundenfrage

Ich habe vor 3 Monaten einen notariellen Kaufvertrag über eine 3-Zimmer- ETW im 10.OG (mit wunderbarer Fernsicht) abgeschlossen. Ich rechne täglich damit, die Fälligkeitsmitteilung des Notars zur Zahlung des Kaufpreises zu erhalten.
Vorgeschichte: Es handelt sich um ein offensichtlich solides Hochhaus aus den 70er Jahren mit ca. 50 Mietwohnungen. Es war im Besitz eines Immobilienfonds und wurde an ein Immobilien-Gesellschaft verkauft. Diese wiederum hat das Gebäude im vergangenen Jahr in Wohnungseigentum umgewandelt und an Makler (für mich provisionsfrei) zur Vermittlung weitergegeben.
Nach Abschluss des Kaufvertrages erhielt ich einen Wohnungsschlüssel, um Renovierungen vornehmen zu können. In dieser Zeit stellte ich fest, dass einer der beiden Fahrstühle nicht oder nicht zuverlässig reagierte, während der Fahrt plötzlich steckenblieb oder sich gar nicht erst öffnen ließ.
- Meine Recherchen haben ergeben, dass andere Hausbewohner diese Probleme seit langer Zeit kennen.
-Mir vorliegende email-Korrespondenz zwischen Eigentümer und Hausverwaltung weist aus, dass das Problem auch dort längerfristig bekannt ist.
-Die Firma Schindler-Aufzüge, die hier einen Wartungsvertrag, reagiert (angeblich) nicht auf schriftliche Anforderungen. Nach neuester Verwalteraussage geht es jetzt nicht mehr um normale Wartung, sondern um ganz besondere diffizile Einstellungen.
- Alle Hinweise deuten darauf hin, dass aber die Firma Schindler das Problem "aus-therapiert" hat und wohl auf teurere Instandsetzung dringt. (Auch dort ist bekannt, dass mit dem Personenfahrstuhl schwere Maschinen und längerfristig Baumaterialien befördert wurden, wobei Türen und Elektronik der Fahrgastkabine in Mitleidenschaft gezogen wurden.)
Der Verkäufer versichert im Kaufvertrag die üblichen Klauseln, dass ihm versteckte Mängel nicht bekannt seien. Im Übrigen gehen zufällige Verschlechterungen bis zum Übergang von Nutzen und Lasten zulasten des Verkäufers.
Meine Anfrage: Bin ich bezüglich des Fahrstuhlzustandes getäuscht worden und sollte ich möglicherweise Zurückbehaltung (vom Kaufpreis) geltend machen?
Ich habe den Verkäufer wiederholt zur Stellungnahme aufgefordert und keine Antwort erhalten. Wie schätzen Sie die Situation ein?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage.Ob tatsächlich eine Täuschung vorliegt ist aus meiner Erfahrung zunächst einmal nicht die entscheidende Frage.Wenn Sie behaupten, vom Verkäufer arglistig getäuscht worden zu sein, sind Sie dafür darlegungs- und beweisverpflichtet. Gelingt dieser Beweis nicht, können Sie daraus keine Ansprüche herleiten. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen.Ihre Nachfrage mögen Sie bitte über „Dem Experten antworten“ stellen und bitte nicht auf den Button „habe Rückfragen“ klicken.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich kann Ihnen schlecht antworten, da Sie mir Ihre Antwort "in einer englischsprachigen Maske" erteilt haben.Gibt es einen Unterschied zwischen Täuschung und dem von Ihnen verwendeten Begriff arglistige Täuschung?
Ich habe ja geschildert, dass andere Hausbewohner schon vor Monaten Bescheid wussten, und dass ich einen kurzen Einblick in die email-Korrespondenz zwischen Hausverwalter und Verkäufer habe.Meine Frage betraf Ihre Einschätzung, ob ich daraus einen Nachteil nachweisen könnte. Mir ist klar, dass Behauptungen auch mit Beweisen belegt sein müssen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ist der Abschluss des Kaufvertrages über einen Makler vermittelt worden ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ja, es war ein Makler beteiligt, der aber nicht von mir bezahlt werden musste. Der Makler hat mir nur versichert, dass alle Grundfunktionen des Hauses, also auch die Fahrstühle, funktionieren.

Das entspricht m.E. der vertraglichen Versicherung des Verkäufers, dass ihm Mängel nicht bekannt sind.

Meine nachträglichen Feststellungen bezüglich anderer Mieter, dass der Fahrstuhl seit langem nicht in Ordnung ist, sowie die diesbezügliche email- Korrespondenz zwischen Eigentümer und der Hausverwaltung .....habe ich erst nach Vertragsabschluss in Erfahrung gebracht.

Vorab besten Dank für Ihre Mühe.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,Ansprüche könnten Sie allenfalls dann geltend machen, wenn Sie darlegen und beweisen, dass der Makler positive Kenntnis davon hatte, dass der Fahrstuhl defekt ist. Das dürfte allerdings schwierig sein.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen.
Ihre Nachfrage mögen Sie bitte über „Dem Experten antworten“ stellen und bitte nicht auf den Button „habe Rückfragen“ klicken.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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