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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17047
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde gern eine Antwort

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich würde gern eine Antwort auf folgenden Sachverhalten bekommen:
Im Februar diesen Jahres ist bei uns die Warmwasser- und Heizungsanlage ausgefallen. Für einen Tag. Seit diesem Vorfall fällt jetzt immer öfters die Warmwasserversorgung aus, bis mitte April - seit dem haben wir gar kein warmes Wasser mehr.
Auf Anfragen an die Hausverwaltung, wann der Schaden behoben wird, bekamen wir die Antwort " das Ersatzteil sei schwer zu besorgen. Wir könnten ja die Miete kürzen"
Nach dieser Antwort stellen sich folgende Fragen: um wieviel können wir die Miete kürzen ( von der Warm oder Kaltmiete). Sollte die Hausverwaltung den Schaden nicht beheben, welche Möglichkeiten sollten sich noch für uns ergeben - dieser Gedankengang hat sich ergeben, weil Immobilienmakler an unserer Haustür geklingelt haben und uns das Angebot unterbreitet haben, die Wohnungen zu kaufen......LG C. Braun
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
In der Tat liegt ein Mangel vor, der nach § 536 BGB zur Minderung der Warmmiete berechtigt.
Wie hoch man die Minderung ansetzt hängt auch davon ab, wie stark die Beeinträchtigung ist.
Wie oft fällt denn das Warmwasser aus?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Seit drei Wochen haben wir gar kein warmes Wasser mehr...

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn man durchgehend kein warmes Wasser hat, kann die Minderung durchaus höher angesetzt werden.
Die Rechtsprechung hat unterschiedliche Ansätze:
Störung der Warmwasser- und Heizungsversorgung im Mai/Juni: 10 % Mietminderung (LG Heidelberg WuM 1997, 44);
Ausfall des Warmwasserboilers im Badezimmer: 15 % ((AG München NJW-RR 1991, 845)
Ausfall der Warmwasserversorgung, Wohnungstemperatur im Winter nur 15°: 70 % (AG Görlitz WuM 1998,315)
Im Ergebnis kann man hier durchaus 50 % mindern.