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daniela-mod
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Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 24
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Sehr geehrte Damen und Herren, meine Situation lautet wie

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Situation lautet wie folgt:
ich habe Ende 2013 eine WG in Köln eröffnet und die Hauptmieterschaft in dieser Wohnung übernommen.
Da der Vermieter im Mietvertrag festgelegt hatte, dass die Wohnung vom Vormieter renoviert zu übergeben sei, diese allerdings nicht über das nötige Know-how verfügten übernahm ich die Renovierungsmaßnahmen.
Darunter fiel der Bau einer neuen Küche (1900€) und deren Einbau, das Verlegen von Fertigparkett(ca.1000€) und die Abänderung diverser Türen. Da ich Schreiner bin und zu dieser Zeit auch Selbstständig war, konnte ich die Zeit und die nötigen Mittel für diese Maßnahmen aufbringen.
Neue Untermieter waren schnell gefunden mit den ich einen Untermietvertrag aushandelte, der gemäß der Größe ihrer Zimmer angepasst wurde.
So erhielt Frau Z. das Zimmer mit ca. 10qm(250€), Frau St. ein Zimmer mit ca. 12qm (300€) und Frau B. ein Zimmer mit ca. 15qm (300€). Ich selbst bezog ein Zimmer mit ähnlicher Größe (ca. 15-17qm). Allerdings wurde mündlich vereinbart die Miete nach kurzer Zeit zu senken, nachdem diverse Umstände geklärt waren.
Die monatliche Kaltmiete betrug 850€ und die Abschlagszahlungen beliefen sich auf ca. 180€.
Jedenfalls habe ich diese Wohnung aufgegeben und Frau Z. hat die Hauptmieterschaft übernommen. Desweiteren haben sich neue Mietverhältnisse anstelle von Frau St. und Frau B. ergeben.
Nun steht eine Nachzahlung von Nebenkosten in Höhe von ca. 480€ an, welche innerhalb der Mieter geklärt werden sollte, welche die Wohnung zu der Zeit bewohnt hatten, in der die Nachzahlung berechnet wurde.
Die neue Hauptmieterin möchte jetzt den Überschuss der anfänglich hohen Miete (wie oben beschrieben und vertraglich so festgehalten) für die Nachzahlung verwenden.
Jetzt lautet meine Frage, ob dies Rechtens ist bzw. ob ich mit der Annahme richtig liege, dass eine vertragliche Bindung mit dem Mieter, unabhänig von Abschlagszahlungen und Kaltmiete, diese dazu verpflichtet die Nachzahlungen zu leisten und ob meine vorherigen Mietforderungen als Wucher geahndet werden können ?
Mittlerweile wurde ein Abschlag von allen damaligen Mitbewohnern für den Boden in Höhe von 250€ geleistet und die Küche für 400€ den jetztigen Mietern überlassen.
Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen und ich bedanke ***** ***** jetzt einmal für die Möglichkeit dieser Plattform, einschließlich ihrer Hilfe.
MfG L. Stöcker
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen.
Hatten Sie denn mit den Damen eine Rückzahlung der anfänglich zu hohen Miete vereinbart? Oder haben Sie die Miete einfach nur reduziert?
Was wäre denn jeweils als Miete angemessen gewesen?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Eine Rückzahlung dieser Miete wurde nicht vereinbart, sie wurde lediglich reduziert.

Die Miete wurde bei Frau Z. auf 220€ reduziert und bei Frau St. auf 270€.

Ich ließ mich darauf ein und empfand die Differenz als Honorar für die von mir geleistete Arbeit. Allerdings war dies nicht ausgemacht gewesen.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Info.
Zur Rückzahlung verpflichtet wären Sie dann wenn ein Mietwucher vorliegt.
Ein Mietwuchert liegt dann vor, wenn die Miete die Sie verlangen die ortsübliche Miete für vergleichbare Zimmer um 50% überschritten wird.
Wenn also die ortsübliche Miete bei 220 EUR liegt, dann läge ein Mietwucher dann vor, wenn Sie von Frau Z 330 EUR oder mehr verlangen würden.
Ist dies nicht der Fall so sind Sie nicht zur Rückzahlung verpflichtet.
Allein die Tatsache, dass Sie die Mieten gesenkt haben, führt nicht automatisch zu einer Rückzahlungspflicht. Eine Rückzahlung hätten Sie vielmehr ausdrücklich vereinbaren müssen. Für diese Vereinbarung wären die Mieter beweispflichtig.
Kann ein solcher Beweis nicht geführt werden, so kann natürlich auch keine Aufrechnung mit der Nachzahlung erfolgen.
In diesem Falle sind die Mieterinnen verpflichtet die Nachzahlungen zu leisten.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


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