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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 23099
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich bin am 16.12. in eine Wohnung gezogen,in ein 2

Beantwortete Frage:

Hallo,
ich bin am 16.12. in eine Wohnung gezogen,in ein 2 Famielienhaus. leider beschweren sich di Mieter jeden Tag wegen irgendwas beim Vermieter und dieser ruft mich dann fast täglich an. Ich verstosse nicht gegen die Hausordnung. Ich habe einen Hund, dieser wurde vom Vermieter genehmigt und der hat jetzt 2x um 6:50 gebellt. Daraufhin haben die Nachbarn die Miete gekürzt und der Vermieter hat mir erzählt, dass die jetzt die Miete gekürzt haben, das nur so behaupten könnten ohne es zu beweisen. Ist das rechtens? Und ich musste unterschreiben, dass ich den Hund anderweitig unterbringe. Hab ich leider gemacht, weil ich keinen Ärger wollte und er mich ziemlich unter Druck gesetzt hat. Was kann ich tun? LG Gratzl
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, das ist nicht rechtens: Behaupten Ihre Nachbarn ruhestörenden Lärm, der von Ihrem Hund ausgehen soll, so sind die Nachbarn - und natürlich auch der Vermieter - hierfür auch in der vollen Beweispflicht.

Ihre Nachbarn müssen Ihnen also nachweisen, dass die von dem Hund ausgehende Geräuschentwicklung das Maß des noch Zumutbaren übersteigt.

Nach Ihren Angaben liegt eine solche Ruhestörung jedenfalls nicht vor, wenn der Hund lediglich zweimal gegen 06.50 Uhr gebellt hat. Das ist in jedem Fall noch hinzunehmen und nicht unzumutbar, wenn sich dieses künftig nicht wiederholt.

Sie sollten die Anschuldigungen der Nachbarn daher zurückweisen.

Sollten sich die übrigen Vorwürfe Ihrer Nachbarin als haltlos erweisen (angeblicher Verstoß gegen die Hausordnung durch Sie) - wovon nach Ihren Angaben auszugehen ist -, ist der Vermieter zudem verpflichtet, Sie gegen die unberechtigten Anschuldigungen der Nachbarn in Schutz zu nehmen.

Dem Vermieter obliegt aufgrund des mit Ihnen bestehenden Mietvertrages nämlich eine Schutz- und Fürsorgepflicht. Diese gebietet es dem Vermieter, die gegen Sie erhobenen Vorwürfe der Nachbarin zurückzuweisen, wenn sich herausstellt, dass diese nicht zutreffend sind. Ebenso ist der Vermiieter verpflichtet, Sie gegen die weiteren Schikanen der Nachbarn in Schutz zu nehmen. Notfalls hat der Vermieter die Nachbarn abzumahnen und Ihnen unmissverständlich zu verdeutlichen, dass er weitere Angriffe gegen Ihre Person nicht zulassen wird.

Im Übrigen ist die Ihnen abgenötigte Erklärung, den Hund abzuschaffen, nicht rechtens und für Sie nicht bindend: Der Vermieter hat Ihnen die Hundehaltung ausdrücklich gestattet. Hieran ist der Vermieter rechtlich gebunden. Die Unterschrift, die Sie geleistet haben, können Sie nach § 123 BGB wegen des gegen Sie ausgeübten massiven Drucks durch den Vermieter wegen widerrechtlicher Drohung anfechten. Erklären Sie schriftlich diese Anfechtung gegenüber dem Vermieter, und teilen Sie mit, dass Sie sich nur dem nötigenden Druck gebeugt, die Unterschrift aber nicht freiwiliig geleistet haben!

Mit Ihrer Anfechtung ist die Vereinbarung zur Abschaffung Ihres Hundes rechtlich hinfällig und gegenstandslos - Sie dürfen den Hund dann selbstverständlich auch behalten, wie dies ja auch mit dem Vermieter vertraglich von vornherein vereinbart war.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Habe noch Fragen.

Darf ich in meiner Wohnung in der Küche rauchen.Der Nachbar hat sich beschwert und der Vermieter hat es mir mündlich untersagt.Im Mietvertrag steht nichts und es wurde auch vor Vertragsabschluss nichtangesprochen.

Kann ich eine Mietkürzung machen, wegen stören des Hausfriedens durch die Nachbarn?

Oder weil er Vermieter seiner Fürsorgepflicht nicht nachkommt,Nachbarn nicht abmahnt und mich als Lügnerin hinstellt.

Lg Gratzl

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, Sie dürfen in Ihrer Küche rauchen, denn das Rauchen in der eigenen Wohnung gehört zum normalen Gebrauch der Mietsache.

Ja, wenn die Belästigungen der Nachbarn anhalten, können Sie die Miete um 10% mindern. Kündigen Sie dieses dem Vermieter an, und verlangen Sie, dass er Abhilfe schafft.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen dank.

Noch eine Frage.

Darf ich die Woohnungeinganstüre erneuer.? Dies ist eine dünne Wohnungstür. Hat keine Dichtung und ein dünnes Glasfenster.Es zieht und die Hezkosten sind erheblich und ich fühle mich nicht sicher, da mich der Nachbar auch schon bedroht hat.

Der Vermieter hatte zugesichert dies zu machen.Dann hat er sich geweigert.Ebenso hat er uns bei Übergabe mündlich genehmigt das auch auf eigene Kosten zu machen.Jetzt verbietet er mir das und sagt ich dürfe das nicht ohne seine Einwilligung machen.

Obwohl ich ihm versichert habe bei Auszug alles in den Ursprungszustand zu bringen

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, wenn der Nachbar Sie bedroht hat, und wenn Sie dadaurch die Heizkosten nachhaltig reduzieren können, so dürfen Sie auch die Tür auswechseln.

Der Vermieter ist an seine ursprüngliche Gestattung rechtlich gebunden - er kann seine Zustimmung zum Austausch der Tür nicht einfach widerrufen.

Sie sind daher berechtigt, die Tür auszutauschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr gern geschehen!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo Her Hüttmann,

ich war am Donnerstag beim Mieterbund.Leider machen die nichts und die Device ist abwarten.Ich hatte einen Schreiner wegen der Tür hier.Dieser hat bestätigt, dass die bisherige Tür weder Schall, noch abgedichtet, noch sicher ist, da das Glas von aussen festgensgelt ist und auch das Schloss von aussen abzumachen ist.Er hat auch bestätigt, dass diese sich nicht als Wohnungseingangstür geeignet ist.Kann ich den Vermieter auf Kostenerstattung verklagen, wenn ich die Tür sustauschen lasse.Ich fühle mich hier nicht mehr sicher.Ebenso würde eine vernünftige Tür 70 % mehr Schall und Geruchsschutz bieten und

auch die Heizkosten mindern%

Leider hab ich das mit der Tür erst nach Einzug festgestellt

Lg Gratzl

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, wenn die Tür keine Sicherheit mehr bietet, können Sie selbstverständlich auch die Kostenerstattung von dem Vermieter verlangen.

In der anderen Angelegenheit - Belästigungen durch die Nachbarn - muss Ihr Vermieter tätig werden!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen dank.

freiwillig wird der nicht bezahlen, er hat mir ja sogar schriftlich mit Anzeige wegen Sachbeschädigung gedroht wenn ich die ausbaue.

Kann ich die Kostenübernahmr gerichtlich Einklagen?

Lg Gratzl

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, Sie können die Kosten notfalls auch gerichtlich erstreiten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen dank, ***** ***** ichvmal zum Amtsgericht gehen.

Jetztvnoch ein anderes Thema.Mein Freun hat gemeinsam mit mir den Mietvertrag unterschrieben. Nun behaupet er er müsse keine Miete mehr bezahlen, da er ja nicht drin wohnt und ich mit ihm Schludd gemacht habe.Er meint auch, dass es reicht, dass er mir die Schlüssel gibt.Meines Wissens muss er kündigen.Hab dann aber das Problem, dass der Vermieter mit mir wohl keinen neuen Mietvertrag macht und ich aus der Wohnung muss.

Was soll ich tun?

Vlg Gratzl

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, das ist richtig - Ihr Freund muss weiterhin Miete zahlen, denn er steht ebenfalls im Mietvertrag. Dass er nicht mehr in der Wohnung lebt, spielt rechtlich keine Rolle und befreit ihn nicht von der Mietzahlungspflicht. Zahlt er nicht freiwillig, so müssten Sie gegen ihn notfalls Klage erheben.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Und wie ist das mit dem Mietvertrsg? Wenn mein Freund jetzt kündigt, kann der Vermieter dann auch sagen, dass ich aus der Wohnung muss? Oder reicht es, wenn mein Ex Freund seinen Mietsnteil kündigt und ich bleibe.Ich dachte, dass wir beide kündigen müssen undich dann einen neuen Mietvertrag machen muss.Der Vermieter kann dann ja sagen., dass er mit mir keinen neuen Vertrag abschliessen will.

Leider haben sie das vorhin nicht beantwortet.

Lg Gratzl

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Das ist richtig - wenn Sie den Mietvertrag gemeinsm geschlossen haben, dass können Sie diesen auch nur gemeinsam kündigen. Es besteht aber immer die Möglichkeit, dass Sie mit dem Vermieter vereinbaren, dass er Ihren Freund aus dem Mietvertrag entlässt und das Mietverhältnis nur mit Ihnen fortsetzt.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Und das wird er nicht machen.Der Vermieter ist mittlerweile gegen mich, da die Nachbarn nur Lügen über mich erzählen. Als ich ihm meine Version der Geschichten erzählt habe, hat er gesagt, er würde mir nicht glauben, da die Nachbarn was anderes sagen.Das heisst für mich umziehen und neue Wohnung suchen und Kosten, welche ich hatte werde ich nicht erstattet bekommen.Oder ich sag ihm nichts von der Trennung und der Mietvertrag läuft weiter.

Ich danke ***** ***** dem vielmals.

Lg.Gratzl

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Dann sagen Sie ihm besser nichts!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo,
habe ein neues Problem.Ich habe eine Erdgeschoss wohnung und der Vermieter ist ganz oft in meinem Garten , meiner Terrasse.Ebenso in meiner Garage.
Kann ich ihm das untersagen.Ich fühle mich kontrolliert.Ebenso kehrt er den Schnee vor meiner Garage und auf meiner Terrasse.
Lg Gratzl
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Der Vermieter macht sich strafbar, denn er darf diese Bereiche nur mit Ihrer Erlaubnis betreten. Teilen Sie ihm mit, dass Sie ihn wegen Hausfriedensbruchs anzeigen werden, wenn er dies nicht unterlässt.

Er darf auch nicht den Schnee ohne Ihre Erlaubnis kehren.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt