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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16846
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne in einer Eigentumswohnung

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wohne in einer Eigentumswohnung mit WEG Recht, ein Haus/drei Wohnungen und Besitzer mit eigener Sondernutzungsfläche.
Meine Frage: es gibt eine Wasseruhr der Wasserwerke, dahinter sind drei private Wasseruhren geschaltet um den Verbrauch zu ermitteln. Eigentümer B macht die Wasserabrechnung einmal Jährlich, Eigentümer A ist mit der Rechnung einverstanden, Eigentümer C hat immer etwas an den Zahlen zu bemängeln, möchte aber selbst diese komplizierte Abrechnung nicht tätigen, lehnt die rigeros ab!Nutz jedoch jede Möglichkeit B zu bemängeln,beleidigen und als Stümper darzustellen Es gibt keinen Verwalter. Die Wasserwerke nehmen B stets als Ansprechpartner der Hauptwasseruhr,auch wenn Zahlungen ausstehen.Sie sagen B ist der Besitzer und muß das Geld für die Abschlagszahlungen ranschaffen,was jedoch nicht einfach ist wenn einer nicht mit der Rechnung einverstanden ist und nicht zahlt. Ist B verpflichtet C mitzuversorgen oder kann dieser auf einen eigenen Wasseranschluß für C bestehen?
Vielen Dank ***** *****
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** mietrechtliche Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte
Darf ich fragen, wo denn die Hauptwasseruhr gelegen ist?
Warum ist ausgerechnet B dafür verantwortlich ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Die Hauptwasseruhr liegt unterirdisch in der Gemeinschaftseinfahrt. B hat nach dem Tode des Vaters (Besitzers einer Eigentumswohnung) diese automatisch ;( Arbeit übernommen. A un C sagen sie haben keine Zeit oder möchten diese komplizierte Berechnung nicht tätigen.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Vielen Dank ***** ***** freundlichen Nachtrag.
Ich sehe sie hier nicht als Besitzer, sondern die Wasseruhr ist in der Gemeinschafts- Einfahrt gelegen, also auf dem Gemeinschafts Eigentum .
Da diese Wasseruhr im Gemeinschaftseigentum gelegen ist und auch selbst Gemeinschaftseigentum ist, sind sie nicht verpflichtet, für die anderen Eigentümer die Abrechnung zu erstellen, (und sich dann auch noch zu allem Überfluss nBeschimpfungen anhören zu müssen)
Ich rate Ihnen, sich in Zukunft zu weigern und diese Aufgabe Extern zu vergeben.
Ich rate Ihnen weiterhin, die Wasserwerke anzuschreiben und mitzuteilen, dass sie als Ansprechpartner nicht mehr zur Verfügung stehen .
Man kann Ihnen nicht die Pflicht auferlegen, sich unentgeltlich um diese Abrechnung zu kümmern.
Wenn Sie dies schon unentgeltlich übernehmen, dann ist es das mindeste, dass die beiden anderen Miteigentümer ihren Einsatz zu schätzen wissen und ihnen nicht noch zusätzlich Steine in den Weg legen.
Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.
Bitte fragen Sie sehr gerne nach
Wenn ich helfen konnte würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen vielen herzlichen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ist es tatsächlich so, das ich den anderen in der WEG das Wasser nach Vorwahrnung abstellen kann, wenn die Wasserwerke mich doch als alleinigen Besitzer sehen ?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Das Wasser abstellen dürfen Sie nicht, das ist klar.
Das würde sofort einstweilige Verfügungen auf Wiederanschließen nach sich ziehen, die Sie verlieren würden.
Ebenso wie ein Vermieter das nicht darf, ist Ihnen das auch untersagt .
Es geht aber darum, dass sie nicht verpflichtet sind, für die anderen unentgeltlich die Abrechnung zu machen, ohne dass man ihnen dies dankt oder bezahlt.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Mirgeht es darum das am Ende nicht mir das Wasser abgestellt wird, weil eine der Partein nicht zahlt (also am Ende nicht die Gesamtabschlagszahlung erreicht ist, die die Wasserwerke verlangen) Da ja immer ich diese netten Schreiben bekomme! Und ich bin auch nicht bereit Geld auszulegen um die Summe zu erreichen.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Man kann ihnen nicht aufbürden, dieses finanzielle Risiko zu übernehmen. .
Es sollte so gemacht werden, dass die Miteigentümer eine bestimmte Summe an Hausgeld bezahlen, aus der dann die Abschlagszahlungen genommen werden.
Ist der betreffende Miteigentümer säumig kann man in Extremfällen d etwas unternehmen.
. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist ein erheblicher Zahlungsrückstand von in der Regel mindestens sechs Monatsbeträgen des Hausgeldes Voraussetzung (BGH, Az. V ZR 235/04).
Die Gemeinschaft muss die Versorgungssperre beschließen und diesen Beschluss dem Miteigentümer mitteilen. Sie muss ihm ­eine angemessene Frist zur Begleichung seiner Rückstände einräumen.
Liegen die Absperrhähne in einem zentralen Keller, lässt sich der Versorgungskreislauf nach Ablauf der Frist leicht unterbrechen.
Das ist problematischer, wenn die Vorrichtungen in der Wohnung liegen. Verweigert der Eigentümer den Zutritt, muss dieser gerichtlich erzwungen werden.
Der Miteigentümer kann sich auch gleich zur Wehr setzen und den Beschluss anfechten. Dann geht der Streit vor Gericht. Die Richter prüfen auch, ob die Unterbrechung der Versorgung verhältnismäßig ist. Soziale Gründe wie minderjährige Kinder können dazu führen, dass ein Gericht die Sperre für unverhältnismäßig erachtet.
Die Möglichen Sanktionen sollten den Miteigentümern klargemacht werden.
Hoffe sehr, ich konnte Ihnen nunmehr weiterhelfen.
Wenn dies der Fall ist würde mich eine positive Bewertung sehr freuen.
Vielen herzlichen Dank
Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.