So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26744
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, unser Sohn hat vor ca. 3 Jahren einen unbefristeten

Beantwortete Frage:

Guten Tag, unser Sohn hat vor ca. 3 Jahren einen unbefristeten MV mit der Eigentümerin eines Hauses gemacht. Die Dame zeigt nun hier und da Demenzerscheinungen. Ihr Sohn hat sich jetzt als Verwalter in einem neuen MV (Folgevertrag) bezeichnet und fordert von unserem Sohn darin: Mieterhöhung, höhere Kaution und zusätzlich Gartenarbeiten, vorher war Gartenzugang untersagt, sowie kleinere neue Vertrags Passagen. Beginn soll der 01.02.2015 !! sein. Der sogn. Verwalter hat weder Vollmacht noch Beglaubigung vorgelegt. Wie soll sich unser Sohn verhalten?
Mit freundlichen Grüßen
dieter gottschalk
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:
Als erstes sollte Ihr Sohn das Ansinne des sogenannten Verwalters zurückweisen und eine Vollmacht im Original verlangen. Ohne Nachgewiesene Vollmacht braucht sich Ihr Sohn auf nichts einzulassen.
Im Übrigen kann der "Verwalter" den geschlossenen Mietvertrag nicht einfach einseitig abändern. Das bedeutet: Eine Höhere Kaution, Gartenarbeiten und so weiter darf der Verwalter nur dann verlangen, wenn dies vertragliche vereinbart wurde.
Eine Mieterhöhung ist zwar grundsätzlich möglich, muss aber vom "Verwalter" begründet werden. Das bedeutet, er muss entweder anhand eines Mietspiegels, anhand von Vergleichswohnungen, eines Mietwertgutachtens darlegen dass die Mieterhöhung gerechtfertigt ist. Tut er dies nicht, so ist das verlangen des Sohnes, selbst wenn er eine Vollmacht vorlegt, rechtlich belanglos.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.