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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 27045
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Als Neuanmieterin einer Wohnung möchte ich auf eigenen Wunsc

Beantwortete Frage:

Guten Tag, über die Beantwortung folgender Fragen würde ich mich freuen: A: Als Neuanmieterin einer Wohnung möchte ich auf eigenen Wunsch und auf weitgehend eigene Kosten Parkett in Räumen verlegen lassen, die aufgrund ihres aktuellen Fussbodenzustandes nicht bewohnbar sind (dennoch wird von mir die volle Miethöhe gezahlt). 1. Darf der Verwalter des Wohnungsbesitzers eine bestimmte Parkettart vorschreiben oder müsste er harmonisches hochwertiges helles Naturholz-Parkett akzeptieren, ohne bei Auszug eine andere Parkettart fordern zu können? 2. Müssen die Verlegearbeiten von einer Fachfirma ausgeführt werden oder darf dies ähnlich wie bei Schönheitsreparaturen in Eigenregie ausgeführt werden, sofern dies fachgerecht geschieht? 3. Darf bei nachweislich ausreichend trockenem Untergrund zusätzlich zur Trittschalldämmung eine Dampfsperrschicht gefordert werden? 4. Kann ein in Aussicht gestellter, eher geringfügiger Zuschuss zur Erneuerung der Zimmerböden von der Beantwortung dieser Fragen abhängig gemacht werden? B. Zur Wohnung gehört ein kleiner Garten. 1. Darf ein kleiner Zierteich während der Mietdauer untersagt werden, sofern man diesen bei Auszug auf Wunsch wieder beseitigen würde? Unterscheiden sich die gesetzlichen Vorschriften, wenn die Schale eines Fertigteichs, -brunnens in den Boden eingelassen wird bzw. wenn diese auf dem Gartenboden steht? 2. Bedarf das Verlegen einer Gießanlage einer Genehmigung, sofern keine Pflanzen beeinträchtigt werden & diese bei Auszug auf Wunsch ebenfalls wieder entfernt werden würde? Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank!

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
Sie sprechen von einer Wohnung:
Darf ich Sie fragen: Handelt es sich um eine Eigentumswohnung?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ihre Rückfrage irritiert mich. Bei einer Eigentumswohnung würden sich diese Fragen nicht stellen. Ich miete diese Wohnung neu an und zahle Miete, wie bereits im Text geschildert, frage nach dem Umgang mit dem Verwalter des Besitzers und nach den Bedingungen bei Auszug...

Oder meinten Sie mit Ihrer Frage, ob der Besitzer das Haus oder nur diese Wohnung besitzt? Das weiss ich nicht definitiv, gehe aber von Hausbesitz aus.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
ja, meine Frage zielt auf das Problem des Wohnungseigentums ab.
Wenn es sich um eine Eigentumswohnung innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft handelt, dann würde die Erstellung eines Zierteiches im Garten eine bauliche Veränderung darstellen, die von allen Wohnungseigentümern genehmigt werden müsste. Da Sie von einem Verwalter gesprochen haben, hat sich diese Frage mit aufgedrängt.
Nun aber zu Ihren Fragen:
Zu A)
1)
Wenn Sie ein Parkett in die Wohnung legen, dann ist diese bauliche Maßnahme nicht mehr vom Mietgebrauch des § 535 BGB gedeckt.
Für das Verlegen des Parketts bedarf es der Zustimmung des Vermieters
Etwas anderes würde sich ergeben, wenn Sie einen Teppichboden lose verlegen würden (also nicht verkleben).
Dieser Zustimmungsvorbehalt kann daher beinhalten, dass der Vermieter die Zustimmung abhängig macht von der Erfüllung seiner Vorgaben (Art und Farbe des Parketts, Dampfsperre, Dämmung.
Er kann daher natürlich seine Zusage hinsichtlich eines Zuschusses von der Einhaltung dieser Vorgaben abhängig machen.
Bitte beachten Sie es auch unbedingt, wenn Sie sich mit dem Vermieter einigen, dass Sie auch eine Regelung treffen, was bei Auszug mit dem Parkett geschehen soll. Treffen Sie keine Regelung dann müssen Sie das Parkett wieder herausnehmen und den ursprünglichen Zustand wiedergerzustellen.
Vereinbaren Sie daher unbedingt, dass das Parkett bei Auszug in der Wohnung verbleiben kann und Sie eine Entschädigung erhalten
Zu B)
Das Ausheben einer Grube für den Zierteich stellt eine bauliche Veränderung dar die der Zustimmung des Vermieters bedarf. Wenn Sie also die Schale für den Zierteich auf den Boden stellen, d***** *****egt natürich keine bauliche Veränderung vor, so dass eine Zustimmung entfällt.
Ich gehe davon aus, dass bei einer Gießanlage nur geringe Grabungsarbeiten anfallen, so dass die Verlegung vom Mietgebrauch nach § 535 BGB gedeckt ist und keiner Zustimmung bedarf.
Allerdings müssen Sie die Anlage nach dem Auszug wieder entfernen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich habe bereits umgehend bewertet und einen Bonus bezahlt und bekomme nun zum wiederholten Mal per E-Mail die Anfrage, ob ich eine neue Frage hätte bzw. die Aufforderung, dass ich bewerten solle. Könnten Sie bitte dafür sorgen, dass dies nicht erneut geschieht?

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank, ***

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

… noch immer ist die Frage im Status "wartet auf Experten"

- muss dies vom Justanswer-Team verändert werden oder können Sie dies veranlassen?

Mit freundlichen Grüßen,

***

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Tut mir leid, ich selbst kann dies nicht beeinflussen.
Ich habe dies bei Ihrer ersten Nachricht an die Moderation gesandt.
Ich werde nochmals eine Mitteilung schreiben und bitte um Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

OK. Kein Problem.

Besten Dank.