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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22883
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe seit einigen Wochen mit nächtlicher Ruhestörung zu

Kundenfrage

Ich habe seit einigen Wochen mit nächtlicher Ruhestörung zu kämpfen meine Nachbarin die über mir wohnt hat ihren Sohn der ungefähr 4 Jahre sein müsste nicht unter Kontrolle der rennt durch die Wohnung und verursacht damit erheblichen Lärm bis in die frühen Morgenstunden. Womöglich ist die Frau mit der Erziehung ihres kindes überfordert spreche ich sie darauf an heist nur sie kann nichts dafür der junge sei Hyperaktiv. Waskann ich dagegen unternehmen.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie müssen sich an Ihren Vermieter wenden: Ihr Vermieter ist hier in der konkreten Handlungspflicht: Auf der Grundlage des mit Ihnen bestehenden Mietvertrages trifft Ihren Vermieter nämlich eine mietvertragliche Schutz- und Fürsorgepflicht Ihnen gegenüber, die geschilderten Lärmbelästigungen wirksam zu unterbinden.

Kommt der Vermieter Ihrer Aufforderung zur Abhilfe nicht nach, so können Sie die Miete in angemessener Weise mindern, denn Lärm, der von Mitmietern ausgeht, ist ein anerkannter Mangel der Mietsache, der zur Minderung der Miete berechtigt. Dies gilt insbesondere während der Nachtruhe, also in der zeit von 22.00 bis 07.00 Uhr.

Kraft der erwähnten Schutz-und Fürsorgepflicht ist der Vermieter daher verpflichtet, Ihnen hier zur Seite zu stehen und die Lärmbelästigungen des Nachbarn zu unterbinden.

Der Vermieter hat hier alles zu unternehmen, um weitere Belästigungen wirksam abzustellen. Hierzu hat der Vermieter Ihre Nachbarn anzuschreiben oder aufzusuchen und diesen mitzuteilen, dass er weitere Beeinträchtigungen der Hausruhe nicht hinnehmen wird.

Zugleich hat er Ihren Nachbarn in Aussicht zu stellen, dass er diesen wegen nachhaltiger Störung des Hausfriedens abmahnen wird, wenn diese ihr Verhalten nicht ändert.

Erfolgen dann weitere Lärmbelästigungen, so ist der Vermieter auf der Grundlage der oben erwähnten Schutz- und Fürsorgepflicht verpflichtet, die Nachbarn abzumahnen.

In der Abmahnung hat er die Nachbarn sodann darauf hinzuweisen, dass eine ordentliche Kündigung ausgesprochen wird für den Fall, dass der Nachbar sich die Abmahnung nicht zur Warnung gereichen lassen.

Fordern Sie daher Ihren Vermieter unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zu unverzüglichem Eingreifen auf, und kündigen Sie zugleich an, dass Sie ansonsten von Ihrem gesetzlichen Mietminderungsrecht wegen der Lärmbelästigungen Gebrauch machen werden.

In Anbetracht der nächtlichen Ruhestörungen wäre vorliegend eine Mietminderung von mindestens 20% der Bruttomiete in Ansatz zu bringen. Diese Mietminderung könnten Sie sodann so lange aufrecht erhalten, bis der Vermieter derart nachhaltig auf die Nachbarn eingewirkt hat, dass die Lärmebelästigungen unterbleiben.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf Sie erneut an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern. Sie haben zu Ihrem konkreten Anliegen eine ebenso konkrete und detaillierte Auskunft erhalten.

Ich bitte Sie daher noch einmal, gemäß den Vertragsbedingungen dieses Portals eine positive Bewertung abzugeben, so dass eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann. Niemand arbeitet gerne umsonst!!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch eine Nachfrage, die ich nicht erhalten habe?

Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten" für etwaige Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt