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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 2945
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Hallo, ich bräuchte dringend Ihre Hilfe... Ich hatte ein

Kundenfrage

Hallo, ich bräuchte dringend Ihre Hilfe...
Ich hatte ein 7 Jahre langes super, freundschaftliches Verhältnis zu meinem Vermieter, dieser war auch mit meinen Eltern seht gut befreundet. Ich konnte ihm die Miete des öfteren auch mal bar geben, wenn ich nicht genug Geld auf meinem Konto hatte.
Wir brauchten nichts schriftliches, da wir uns sehr vertrauten.
Er ist leider vor ein paar Monaten verstorben. Dieses wurde mir persönlich von seinen Kindern nicht mitgeteilt. Ich hatte diesbezüglich die Miete eingestellt, da ich nicht wusste, wer jetzt für mich zuständig ist, geschweige denn, wer jetzt mein Vermieter/Ansprechpartner ist. Habe also darauf gewartet, das sich jemand mit mir in Verbindung setzt.
Heute bekam ich per Post ein Einwurfeinschreiben:
Mietsache Kinnewig/.............
hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich die Interessen des Herrn Achim Kinnewig geschäftsführend vertrete. Eine auf mich ausgestellte Vollmacht liegt vor und kann auf Wunsch nachgereicht werden.
Aus dem mir vorliegenden Unterlagen ist zu entnehmen, dass Sie den Mietzins seit März 2014 säumig sind. Möglicherweise haben sie die entsprechenden Zahlungen auf ein mir nicht bekanntes Konto geleistet. Sollte dieses der Fall sein, bitte ich um Mitteilung der Bankverbindung.
Für den Fall einer Nichtzahlung fordere ich sie hiermit auf, den ausstehenden Mietzins unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 2. Dezember auf das Konto...............zu überweisen.
Sollten Ihre Mietzahlungen vertragsgemäß beglichen worden sein, beachten sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos.
Um sinnlosen Schriftverkehr zu vermeiden, weise ich ausdrücklich darauf hin, dass ich im Falle des Nichtnachweises geleisteter Mietzahlungen diese als Außenstände betrachte, das gerichtliche Mahnverfahren einleiten werde und zu überprüfen habe, ob hier nicht ein Strafantrag wegen Betrugs in Betracht kommt.
Schriftwechsel ist ausschließlich nur mit dem Absender zu führen.
Ich kenne weder diesen Mann, der mir diesen Brief geschrieben hat, noch weiß ich, um welchen Betrag es sich hier handelt. (Mein Vermieter hieß Dieter - erst seit heute weiß ich, dass sein Sohn Achim heißt)Aber niemals schulde ich seit März die Miete, da ich meinem Vermieter sogar die Miete, bar ins Krankenhaus gebracht habe, habe es aber leider nicht schriftlich.
Können Sie mir bitte einen Rat geben, was ich jetzt zu tun habe um nicht so viel Geld nachzahlen zu müssen?
Lieben Gruß Kerstin
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
die Barzahlung der Miete ohne Quittung ist wegen des Nachweises problematisch. Wenn es Zeugen zumindest für einige der Zahlungen gibt, wäre das natürlich sehr hilfreich.
Bitten Sie schriftlich mit nachweisbarem Zugang um die Legitimation, dass er der Erbe ist und erläutern Sie die Situation, wie Sie es auch mir gegenüber getan haben.
Stellen Sie klar, dass nach Nachweis der Erbenposition selbstvertändlich alle nicht gezahlten Mieten seit dem Tod Ihres alten Vermieters nachgezahlt werden.
Sollten Zeugen für die Barzahlungen existieren, nennen Sie diese!
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Nach eine positiven Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen lieben Dank für Ihre schnelle Antwort.

Ist der Erbe nicht verpflichtet, sich mit mir schnellstmöglich nach dem Tod in Verbindung zu setzten?

Mir ist es auch nicht möglich, die fehlenden Beträge auf einmal zu zahlen, da ich vom Arbeitsamt lebe und nur einen Minijob habe.

Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Jahren.
An sich schon. Verjähren tun die Mietforderungen aber nicht so schnell, nämlich erst 3 Jahre ab dem Jahresende nach Fälligkeit.
Gruß