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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 19796
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

2 Mieter, seit ca. 10 Jahren im Rollstuhl haben nach 30 Jahren

Kundenfrage

2 Mieter, seit ca. 10 Jahren im Rollstuhl haben nach 30 Jahren eine 80 qm-Wohnung verlassen.
Türen und Zargen wurden durch die Rollstühle erheblich beschädigt, eine Aufarbeitung hatte keinen wesentlichen Erfolg.
Sämtliche Wände sind mit teilweiser erheblicher Anzahl von Bohrlöchern zurückgelassen.
Der Teppichboden in Wohnzimmer und Schlafzimmer ist durch Gebrauch und Rollstühle erheblich beschädigt.
Wer trägt die Kosten für die Reparaturen? Ist eine gerichtliche Auseinandersetzung sinnvoll?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zwar ist die normale und übliche Abnutzung einer Mietwohung durch deren Nutzer mit der Mietzahlung grundsätzlich abgegolten. Übliche Gebrauchsspuren und normaler Verschleiß sind daher regelmäßig von dem Vermieter hinzunehmen (da mit der Miete abgegolten).

Dies gilt aber nicht für Schäden an der Mietsache und deren Einrichtungen, die von den Mietern schuldhaft verursacht worden sind.

Das ist hier aber der Fall: Die in Ihrer Wohnung hinterlassenen erheblichen Schäden, die als Folge der Benutzung der Rollstühle entstanden sind, sind selbstverständlich nicht mehr als normaler Verschleiß einzustufen. Es handelt sich hier vielmehr um Beschädigungen der Substanz der Mietsache, die die Mieter verursacht haben und für die die Mieter rechtlich daher auch einzustehen haben.

Für derartige Schäden hat ein Mieter bei Auszug stets zu haften - die Regelung aus § 535 Absatz 1 Satz 2 BGB, wonach der Vermieter für die Instandhaltung und die Instandsetzung der Wohnung rechtszuständig ist, gilt unter solchen Umständen nicht.

Sie können und sollten daher die Mieter wegen der beschriebenen Schäden in Anspruch nehmen. Fordern Sie diese unter konkreter Bezifferung der Ihnen entstandenen Schäden schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) zur Schadensersatzleistung auf. Setzen Sie hierzu eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie an, dass Sie nach Ablauf der Frist Ihre Ansprüche auf dem Rechtsweg durchsetzen werden.

Verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass die dann anfallenden weiteren Kosten - Einschaltung eines Anwaltes und etwaige Gerichtskosten - die Mieter zu tragen haben werden. Lassen diese die gesetzte Frist verstreichen, befinden sie sich nämlich in Verzug mit der Folge, dass die Ihnen dann erwachsenden Rechtsverfolgungskosten (Einschaltung eines Anwaltes und etwaige Gerichtskosten) als Verzugsschaden von den Mietern zu zahlen sein werden.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zwar ist die normale und übliche Abnutzung einer Mietwohung durch deren Nutzer mit der Mietzahlung grundsätzlich abgegolten. Übliche Gebrauchsspuren und normaler Verschleiß sind daher regelmäßig von dem Vermieter hinzunehmen (da mit der Miete abgegolten).

Dies gilt aber nicht für Schäden an der Mietsache und deren Einrichtungen, die von den Mietern schuldhaft verursacht worden sind.

Das ist hier aber der Fall: Die in Ihrer Wohnung hinterlassenen erheblichen Schäden, die als Folge der Benutzung der Rollstühle entstanden sind, sind selbstverständlich nicht mehr als normaler Verschleiß einzustufen. Es handelt sich hier vielmehr um Beschädigungen der Substanz der Mietsache, die die Mieter verursacht haben und für die die Mieter rechtlich daher auch einzustehen haben.

Für derartige Schäden hat ein Mieter bei Auszug stets zu haften - die Regelung aus § 535 Absatz 1 Satz 2 BGB, wonach der Vermieter für die Instandhaltung und die Instandsetzung der Wohnung rechtszuständig ist, gilt unter solchen Umständen nicht.

Sie können und sollten daher die Mieter wegen der beschriebenen Schäden in Anspruch nehmen. Fordern Sie diese unter konkreter Bezifferung der Ihnen entstandenen Schäden schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) zur Schadensersatzleistung auf. Setzen Sie hierzu eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie an, dass Sie nach Ablauf der Frist Ihre Ansprüche auf dem Rechtsweg durchsetzen werden.

Verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass die dann anfallenden weiteren Kosten - Einschaltung eines Anwaltes und etwaige Gerichtskosten - die Mieter zu tragen haben werden. Lassen diese die gesetzte Frist verstreichen, befinden sie sich nämlich in Verzug mit der Folge, dass die Ihnen dann erwachsenden Rechtsverfolgungskosten (Einschaltung eines Anwaltes und etwaige Gerichtskosten) als Verzugsschaden von den Mietern zu zahlen sein werden.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Besteht denn noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, gemäß den geltenden Vertragsbedingungen dieses Portals eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch eine Nachfrage, die ich nicht erhalten habe?

Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten" für etwaige Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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