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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3286
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Hallo, wir haben 1 1/2 Jahre in einer Wohnung gewohnt, deren

Kundenfrage

Hallo,
wir haben 1 1/2 Jahre in einer Wohnung gewohnt, deren Vermieter einen Betreuer hatte. Trotz der im Mietvertrag vereinbarten Nutzung eines Kellerraumes war diese über 10 Monate nicht möglich. Der Betreuer hat sich hier auch nicht wirklich um eine Räumung und Nutzungsmöglichkeit bemüht. Können wir hier Miete zurückfordern?
weiterhin haben wir der erhaltenen Nebenkostenabrechnung widersprochen und um Einsicht der Belege gebeten. Hier reagiert der Betreuer überhaupt nicht. Wie können wir uns weiter verhalten?
Vielen Dank
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
eine Rückforderung der Miete ist rückwirkend nur möglich, wenn Sie die fehlende Kellernutzung bemängelt, also dem Vermieter als Mangel mitgeteil haben. Ab dem Zeitpunkt der Mangelanzeige können Sie Mietminderung geltend machen, also zuviel gezahlte Miete zurückfordern. Die Höhe hängt dabei von der Größe des Kellers ab und entspricht der ortsüblichen Kellermiete.
Wenn der Vermieter die Einsicht in die Belege verweigert, können Sie die Zahlung eines eventuellen Nachzahlungsbetrages verweigern. Wenn es keinen Nachzahlungsbetrag als Druckmittel gibt, sollten Sie eine Frist (14 Tage) zur Offenlegung setzen und nach Verstreichen Klage erheben.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo,

vielen Dank für die Beantwortung. Den Mangel an der fehlenden Kellernutzung haben wir in regelmäßigen Abständen mitgeteilt. Momentan halten wir die Forderung welche sich aus der Nebenkostenabrechnung ergeben hat zurück. Allerdings haben wir bisher auch unsere Mietkaution nicht zurückerhalten. Ist dies korrekt?

Vielen Dank

Familie Scheit

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
die Mietkaution muß binnen sechs Monaten abgerechnet werden, danach hat der Vermieter nur noch ein Rückbehaltungsrecht für einen Betrag, der dem eventuellen Nachzahlungsbetrag einer zu erwartenden Nebenkostenabrechnung entspricht. Wenn also die sechs Monate bereits abgelaufen sind, sollten Sie eine Frist zur Abrechnung setzen und dann gegebenenfalls klagen.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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