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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22370
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, wir wohnen in einem Haus, die Schwiegereltern haben

Kundenfrage

Hallo,
wir wohnen in einem Haus, die Schwiegereltern haben für das EG das Wohnrecht + Mitbenutzung Scheuer. Der 80 jährige Schwiegervater hat sich jetzt noch einmal einen Schäferhund zugelegt. wenn man die beiden sieht fragt man sich, wer mit wem spazieren geht. Im Haus befinden sich zwei kleine Kinder (3/5). Das Tier wurde jetzt in der Scheuer in einer alten zwingerartigen Konstruktion (2x2m) untergebracht, den sog. Zwinger wollten wir jetzt eigentlich aus Platzgründen abreißen, der Schwiegervater weigert sich, das Tier abzugeben. Abgesprochen wurde diese Anschaffung nie. Müssen wir die Tierhaltung in dieser Form dulden?
Mfg
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zwar verschafft ein Wohnrecht eine umfassende Nutzungsbefugnis der mit dem Wohnrecht belasteten Rämlichkeiten unter Ausschluss des Eigentümers, so dass von einem Wohnrecht grundsätzlich auch die Anschaffung eines Haustieres gedeckt ist.

Diese rechtliche Befugnis endet aber dort, wo von dem angeschafften Tier konkrete Gefahren für Dritte ausgehen. In diesem Fall ist der Wohnrechtsinhaber nicht berechtigt, das Tier anzuschaffen und zu halten.

Diese Voraussetzungen liegen hier aber vor, sofern es sich - wie hier - um einen großen Hund handelt und sich in Ihrem Haus zwei kleine Kinder aufhalten, die den von dem Hund ausgehenden Risiken und Gefahren schutzlos ausgeliefert wären.

Unter diesen besonderen Umständen und in Anbetracht der Ihren Kindern drohenden Gefahren müssen Sie als Eigentümer des Hauses die Anschaffung und Haltung des Schäferhundes rechtlich nicht dulden und hinnehmen. Sie haben hier vielmehr einen Anspruch gegenüber dem Schwiegervater auf Entfernung des Hundes, denn das Recht auf körperliche Unversehrtheit Ihrer Kinder geht insoweit dem bestehenden Wohnrecht vor.

Fordern Sie daher von Ihrem Schwiegervater unter Berufung auf die vorstehend erläuterte und klare Rechtslage die Entfernung des Hundes. Kündigen Sie an, dass Sie andernfalls Ihren Entfernungsanspruch gerichtlich durchsetzen werden.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Vielen Dank!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt