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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3530
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich habe meinem Mieter nach über 10 Jahren nun erstmals die

Kundenfrage

Ich habe meinem Mieter nach über 10 Jahren nun erstmals die Miete erhöht. Die Wohnung ist in einem 1991 erbauten Haus in Furtwangen/Schwarzwald. Die Wohnung ist vergleichsweise attraktiv in zentraler Lage, hat 92 qm Wohnfläche. Die Miete sollte von 447 Euro auf 525 Euro angehoben werden. Da es keinen offiziellen Mietspiegel gibt, habe ich drei andere selbst vermietete Wohnungen als Vergleichswohnungen genannt. Der Rechtsanwalt des Mieters verweigert die Zustimmung....er sagt, die Wohnungen seien aufgrund der energetischen Ausstattung nicht vergleichbar (obwohl sie sehr ähnlich sind) und dass die ortsübliche Miete geringer sei (obwohl es keinen offiziellen Mitspiegel gibt). Nur solche von Immowelt, wohnungsboerse.de etc., können diese evtl. trotzdem Anwendung finden? Oder evtl. der offfizielle Mitspiegel der Stadt Villingen-Schwenningen? Wie soll ich nun weiter vorgehen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Eine Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Miete ist zulässig (§ 558 BGB).

Das Mieterhöhungsverlangen kann durch Mieten für drei vergleichbare Wohnungen begründet werden (§ 558a Abs. 2 Ziff. 4 BGB). Wenn es für Ihr Gebiet keinen Mietspiegel gibt, kann keiner herangezogen werden, auch nicht der aus einem anderen Gebiet.

Letztlich müssten Sie den Mieter auf Zustimmung zum Mieterhöhungsverlangen verklagen. Dann hätte ein Richter zu entscheiden, ob Ihre Begründung der ortsüblichen Miete ausreicht, mithin ob die von Ihnen angegebenen Vergleichswohnungen vergleichbar sind. Nur weil der Anwalt dies bestreitet, muss er damit bei Gericht nicht durchkommen

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.











Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

mit der Wiedergabe des allgemeinen Rechts durch Angabe mir bekannter Paragraphen sowie dem Hinweis, dass ggf. der Richter entscheiden muss und dass die Angaben des Anwalts des Mieters nicht stimmen müssen, kann ich mich nicht zufrieden geben. Ihre Angabe, dass der Mietspiegel einer Nachbargemeinde nicht zu übertragen ist, stimmt so leider auch nicht. Wenn die Gemeinden vergleichbar sind, geht das eben doch. Es tut mir leid, aber ich bin mit Ihrer eher oberflächlichen Antwort in keiner Weise zufrieden. Ich hatte eine präzissere Antwort erwartet, die tiefergehend ist.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ich bedauere Ihre Unzufriedenheit.

Aber meine Antwort ist präzise:

Sie dürfen zur Begründung Ihres Mieterhöhungsverlangen die Mieten drei vergleichbarer Wohnungen heranziehen.

Sie müssen hierzu nicht den Mietspiegel nutzen, selbst wenn es einen gäbe.

Entscheidend ist, dass Sie mit den drei Vergleichewohnungen die ortsübliche Miete nachweisen können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.











Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wie ich in der Frage schon schrieb, hatte ich Vergleichswohnungen angegeben. Dies müssen Sie dann nicht als Antwort wiederholen. Außerdem war Ihre Antwort teils falsch, weil auch Mietspiegel anderer Gemeinden herangezogen werden können, wenn diese Gemeinden vom Richter als vergleichbar bestätigt werden. Leider hat mir Ihre Antwort nicht geholfen und ich will nicht für teils falsche Antworten bezahlen, ich bitte um Verständnis. Mir ist nun auch bewußt geworden, dass diese homepage wohl nur hilfreich ist, wenn man zuvor absolut gar keine Ahnung hat, nicht aber auf konkretere Fragen.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ok. Ich verstehe.

Ich werde die Frage für andere Experten freigeben.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Bitte geben Sie die Frage nicht weiter....dieses Experiment hier ist mir nicht hilfreich, ich will nicht, dass das nun dauernd so weiter läuft...ich werde mich vor Ort einem Anwalt anvertrauen, der mir wirklich hilft. Danke für Vertständnis

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ok.

Ich verstehe.

Viel Erfolg!



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