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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 21810
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Moin wir haben 2008 ein Haus gemietet. Beim Einzug haben

Kundenfrage

Moin

wir haben 2008 ein Haus gemietet. Beim Einzug haben wir leider ein Schreiben mit den aufgelisteten Nebenkosten unterschrieben, wo auch die Vermieterrechtschutzversicherung enthalten ist. Kann ich nachträglich die Rechtsschutzversicherung zurückverlangen (da Unterschrift) oder habe ich Pech. Wenn ich sie zurückverlangen kann, für welchen Zeitraum kann ich sie zurückverlangen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Kosten für eine vermietereigene Rechtsschutzversicherung sind NICHT auf einen Mieter umlegbar.

Es handelt sich bei solchen Kosten um Verwaltungskosten, die niemals umlagefähig sind. Gleiches gilt etwa auch für Kontoführungsgebühren, Telefonkosten oder Porto. Sämtliche dieser Kosten fallen im Eigeninteresse des Vermieters an, weshalb der Mieter diese nicht zu tragen hat. Eine Umlage auf den Mieter scheidet demgemäß aus.

Sie sind daher berechtigt, die gezahlten Kosten für die Vermieterrechtsschutzversicherung zurückzufordern.

Die Rückforderung können Sie für die letzten drei Jahre geltend machen, denn die Rückforderung früherer Zahlungen ist bereits verjährt (dreijährige Verjährungsfrist, §§ 195, 199 BGB).

Das bedeutet, dass Sie die Zahlungen aus den Jahren 2011 bis heute zurückfordern können, denn diese Forderungen sind noch nicht verjährt.

Verlangen Sie daher schriftlich und nachweisbar (Einschreiben/Rückschein) unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage die Rückzahlung der auf die Jahre 2011 bis heute entfallenden Versicherungskosten von dem Vermieter.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Kosten für eine vermietereigene Rechtsschutzversicherung sind NICHT auf einen Mieter umlegbar.

Es handelt sich bei solchen Kosten um Verwaltungskosten, die niemals umlagefähig sind. Gleiches gilt etwa auch für Kontoführungsgebühren, Telefonkosten oder Porto. Sämtliche dieser Kosten fallen im Eigeninteresse des Vermieters an, weshalb der Mieter diese nicht zu tragen hat. Eine Umlage auf den Mieter scheidet demgemäß aus.

Sie sind daher berechtigt, die gezahlten Kosten für die Vermieterrechtsschutzversicherung zurückzufordern.

Die Rückforderung können Sie für die letzten drei Jahre geltend machen, denn die Rückforderung früherer Zahlungen ist bereits verjährt (dreijährige Verjährungsfrist, §§ 195, 199 BGB).

Das bedeutet, dass Sie die Zahlungen aus den Jahren 2011 bis heute zurückfordern können, denn diese Forderungen sind noch nicht verjährt.

Verlangen Sie daher schriftlich und nachweisbar (Einschreiben/Rückschein) unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage die Rückzahlung der auf die Jahre 2011 bis heute entfallenden Versicherungskosten von dem Vermieter.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf Sie an die Abgabe einer Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt. Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Sind Punkte offen geblieben, so fragen Sie bitte gerne nach.

Ansonsten ersuche ich Sie noch einmal, gemäß den Vertragsbedingungen eine Bewertung abzugeben, so dass eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Moin


 


wie sieht es mit dem Schreiben aus was ich unterschrieben habe. Ist es ungültig. Dort sind alle Nebenkosten einschließlich der Rechtschutz enthalten.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Wenn Sie - wovon ich ausgehe - ein vorgefertigtes Musterschreiben, das der Vermieter auch in anderen Fällen verwendet, unterschrieben haben, so gilt das oben Ausgeführte. Die Umlage der Kosten auf Sie wäre dann nicht möglich gewesen, und Sie können das Geld zurückverlangen.

Wenn es sich allerdings um eine individuelle Vereinbarung gehandelt hat, die zwischen Ihnen und dem Vermieter abgeschlossen wurde, so wären Sie an diese Vereinbarung auch gebunden und könnten keine Rückzahlung verlangen.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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