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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3524
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Schoen Guten Abend, Ich habe folgende Frage. Ich wohne

Kundenfrage

Schoen Guten Abend,

Ich habe folgende Frage.
Ich wohne seit einem Jahr in einer Wohnung mit meinem Freund und 2 Hunde die jeweils 1 Jahr sind.
Uns droht die Kuendigung unsere Wohnung wenn wir unsere Hunde nicht entfernen bis zum 20.03.2014 . Angeblich sollen unsere Hunde die Treppen verdrecken und nur auf dem Balkon ihr Geschaeft machen was aber nicht der Wahrheit entspricht aber angeblich soll sich ein Mieter beschwerd haben und dies behaupten was wie gesagt nicht der Wahrheit enspricht .
Und dazu sollen wir angeblich gegen die Regel verstossen haben da wir 2 Hunde halten was aber am anfang kein Proplem war bzw erlaubt ist dazu leben auch andere Hunde in diesem Mehrfamilien haus .
Kann uns die Wohnung wirklich gekuendigt werden da etwas behaupted wird was nicht der Wahrheit bestimmt? Auser wir entfernen unsere 2 Hunde bis zum 20.03 was wir aber auf jeden fall nicht tun werden.

Danke XXXXX XXXXX ,
schoenen Sonntag noch
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Eine Kündigung kann der Vermieter in der Regel nicht darauf stützen, dass Tiere unerlaubt gehalten werden.

Der Vermieter kann aber verlangen, dass die Tiere weggegeben werden, wenn gewichtige Gründe gegen die Tiere sprechen. Wenn Sie die Hunde nicht freiwillig weggeben, müsste der Vermieter Sie verklagen.

Falls es zu einem Rechtsstreit kommt, muss der Vermieter beweisen, dass es gewichtige Gründe gibt, warum Sie Ihre Hunde nicht in der Wohnung halten dürfen, andere Mieter im Haus aber doch. Da die Vorwürfe gegen Ihre Hunde unwahr sind, wird der Vermieter den Beweis nicht führen können und darum den Rechtsstreit verlieren.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Der Vermiter hatt mir ein Tierhalteverbot ausgesprochen , was aber leider nicht wirklich begründet war nur das unsere hunde angeblich das treppenhaus verdrecken und das wir sie auf dem Balkon halten was aber wie gesagt nicht Stimmt. Was sollten wir aber machen falls wir die Wohnung doch gekündigt bekommen? Können wir überhaupt irgendwas tun?

Vielen dank

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke für Ihren Nachtrag.

Wirklich etwas tun können Sie nicht, als nochmals versuchen, den Vermieter davon zu überzeugen, dass es in Ihrem Fall keinen Grund für das Tierhalteverbot gibt.

Falls der Vermieter deswegen kündigt und Sie nicht ausziehen, muss der Vermieter eine Räumungsklage gegen Sie erheben.

In dem Räumungsprozess muss der Vermieter einen Kündigungsgrund darlegen und beweisen. Das Gericht müsste dann darüber entscheiden, ob in Ihrem Fall die Tierhaltung ein Kündigungsgrund ist. In der Regel ist dies kein Kündigungsgrund. Ein Kündigungsgrund könnte dann angenommen werden, wenn z.B. eine zooähnliche Tierhaltung vorliegt, also viele Tiere gehalten werden.

Vielmehr müsste der Vermieter Sie darauf verklagen, die Hunde abzuschaffen, um sein Tierhalteverbot durchzusetzen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

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