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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16757
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo liebe Community, ich versuche mich kurz zu halten, was

Kundenfrage

Hallo liebe Community, ich versuche mich kurz zu halten, was schwer wird... Ein Kumpel rief mich an, ob ich seine Wohnung haben will... 320 Euro kalt. Ich sagte ihm er solle sich drum kümmern. 2 Tage später rief er mich zurück, dass ich die Wohnung haben könne und die Vermieterin froh sei, sich um nichts kümmern zu müssen und das ganze reibungslos weitergeht mit dem Mietvertrag. So kündigte ich meine Wohnung und wartete auf die versprochene Kontaktaufnahme durch die Vermieterin. 5 Wochen vor dem geplanten Umzug, rif mich plötzlich der Sohn der Vermieterin an und sagte, dass ich die Wohnung nicht für 320 Euro beköme, er hätte den Mietspiegel verglichen und die Wohnung würde jetzt 540 Euro kosten. Dies konnte ich mir nicht leisten und da ich gekündigt hatte und unter Zeitdruck war, musste ich verhandeln. So musste ich aus Zeitnöten die Wohnung beziehen mit der Verhandlung, dass ich das Badezimmer komplett renoviere und restauriere incl. Badmöbel und Badewanne (Kosten knapp 1000 Euro), dafür wurde mir dann 2 Tage vor Einzug 2 Monatsmieten erlassen und die Miete beträgt nun 430 Euro. Ich musste halt einziehen, weil ich keine Zeit mehr hatte. Wenn der Mietspiegel angeglichen wird, MUSS auch die Wohnung im dem entsprechenden Zustand sein.... Hier ein paar aktuelle Details, welche belegen, dass sie es nicht ist:

Parkett irreperabel zerkratzt
Heizungsanlage 30 Jahre alt
Badezimmer 30 Jahre alt (Badmöbel, Fliesen überstrichen, "Knastfenster", Spülkasten defekt, warmes Wasser dauert minutenlang)
Fliesenspiegel in der Küche 30 Jahre alt, keine Mischbatterie, ein Boiler mit heiß-Wasser zum aufbereiten (sprich auffüllen und Knopfdruck)
Einscheibeverglasung, die ganze Hütte völlig undicht, ich friere wie ein Schneider
Das Haus nicht wärmeisoliert und entspricht somit aufgrund der Einscheibeverglasung und des ungedämmten Dachbodens nicht der gesetzlichen Norm (hab ich später erfahren)

Den Mietvertrag habe ich gestern per Mail bekommen, welcher beinhaltet, dass er zuzüglich des gewünschten Bürgen, auch noch 3 Monatsmieten Kaution haben will. Dies ist ebenfalls nicht rechtens (hab ich ebenfalls später vom Mieterschutzbund erfahren). Wenn 3 MM Kaution gezahlt werden, darf der Vermieter laut Mietrecht und Gesetz nicht nach einem Bürgen verlangen. Außerdem steht in dem Mietvertrag den ich per Mail bekommen habe, der Name seiner Mutter und nicht sein Name. Ist er überhaupt berechtigt, die Aussage seiner Mutter zu revidieren und auf einmal mehr als die abgemachte 320 Euro Miete zu verlangen und DANN den Mietvertrag mit Namen seiner Mutter aufzusetzen?!

Fazit: Jetzt hocke ich hier in einer windigen Bude die total Schrott ist und noch nicht mal der getzlichen Norm entspricht, weil ich nicht wusste wohin, zahle mehr als vereinbart, der Mietvertrag ist nach deutschen Gesetz nicht rechtens ABER: Das Gute ist, ich habe noch nichts unterschrieben und werde es auch unter diesen Umständen nicht. Ich will hier eigentlich so schnell wie möglich wieder raus... Oder die vereinbarten 320 Euro zahlen. Es muss doch Mittel und Wege geben, dass der Vermieter entweder die Wohnung dem Mietpreis angleicht, oder dem Mietpreis der qualitativen Zustand der Wohnung angleichem MUSS, oder?!

Ich denke auch, dass der Sohn gar nicht bevollmächtigt ist, Verhandlungen im Namen seiner Mutter durchzuführen, bzw ihre Zusage zu revidieren, zu verhandeln um dann einen neuen Mietvertrag aufzusetzen im Namen seiner Mutter...

Bitte um Hilfe!
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Wer ist denn Vermieter?

Zu wann sollte der Mietvertrag beginnen?

Hätten Sie Alternativen für den Auszug?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Die Vermieterin ist eine Dame aus Frankreich, revidiert wurde die Zusage von ihrem Sohn, mit dem ich auch die Verhandlungen führte. Der mir zugesandte Mietvertrag ist jedoch mit dem Namen der Vermieterin und nicht dem Sohn versehen. Es handelt sich um eine Eigentumswohnung, das Haus hat 4 Partein, insgesamt 2 Eigentumswohnungen und 2 Mietwohnungen. Der Mietvertrag beginnt ab heute, dem 01.03., ich wohne bereits in der Wohnung und habe den Schlüssel im Einvernehmen des Sohnes der Vermieterin bekommen, meine Möbel durfte ich aufgrund des Zeitmangels vor dem 01.03., also vor Beginn des Mietvertrages, den ich noch nicht hatte, in die Wohnung stellen. Alternativen für den Auszug hatte ich keine, da sich die Verhandlungen bis kurz vorm Einzug hinzogen und ich bis dato nicht wusste, wie der Vertrag "im Ganzen" aussehen würde mir aber sicher war und mir das Gefühl gegeben wurde, sich einig zu werden.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ansprechpartner ist die Dame als Vermieterin.

Sofern sie ihrem Sohn eine Vollmacht ausstellt, kann auch dieser Ansprechpartner sein.

Da die mündlichen Zusagen leider unverbindlich und sicher auch nicht beweisbar sind, haben Sie das Nachsehen.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie alsbald wieder ausziehen und den Mietvertrag auch nicht unterschreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Wenn die Dame der Ansprechpartner ist als Vermieterin, hat der Sohn sich da doch gar nicht einzumischen, oder?! Also sind doch jegliche Verhandlungen mit dem Sohn nichtig, es sei denn er hat eine Vollmacht... Korrigieren sie mich, wenn ich falsch liege!


Zeugen der Aussage, dass ich die Wohnung zu dem im letzten Mietvertrag vereinbarten Betrag von 320 Euro beziehen kann, sind der letzte Mieter, der mit ihr telefoniert hatte und seine Lebensgefährtin, die ebenfalls anwesend war, also in sofern beweisbar. Laut meines Wissen sind auch mündliche Zusagen vertragsgerecht, der letzte Mieter diente hier also in Form einer "Briefkastenfunktion"...


Korrigieren Sie mich bitte wenn ich falsch liege mit meinen Aussagen...

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn die Dame der Ansprechpartner ist als Vermieterin, hat der Sohn sich da doch gar nicht einzumischen, oder?! Also sind doch jegliche Verhandlungen mit dem Sohn nichtig, es sei denn er hat eine Vollmacht... Korrigieren sie mich, wenn ich falsch liege!

- Ja, ganz genau. So verhält es sich.

Zeugen der Aussage, dass ich die Wohnung zu dem im letzten Mietvertrag vereinbarten Betrag von 320 Euro beziehen kann, sind der letzte Mieter, der mit ihr telefoniert hatte und seine Lebensgefährtin, die ebenfalls anwesend war, also in sofern beweisbar. Laut meines Wissen sind auch mündliche Zusagen vertragsgerecht, der letzte Mieter diente hier also in Form einer "Briefkastenfunktion"...

- Hinsichtlich der Beweislage ändert dies einiges und Sie haben die Möglichkeit, den Vertragsschluss entsprechend zu beweisen. Man muss dann wie folgt argumentieren::

Es liegt ein mündlicher Mietvertrag vor über die 320 Euro. Beweisen kann man dies. Der nunmehr schriftlich vorgelegte Mietvertrag stellt eine einseitige Änderung bestehender Regelungen dar, welche Sie nicht annehmen müssen.

Darüber hinaus kann man den Vermieter auch zu Mängelbeseitigungen anhalten.

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