So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Schiessl Claudia.
Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17370
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Tag, unsere Oma wohnte bis letztes Jahr in einer Mietwohnung

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
unsere Oma wohnte bis letztes Jahr in einer Mietwohnung von 60,79m³.
Jedes Jahr gab es Aufforderung von einer enormen Nachzahlung. 2013 hat Sie eine Auflistung der nun "erforderlichen Nachzahlung" von sage und schreibe knapp 1000€ erhalten.
Wir haben darauf hin Widerspruch beim Vermieter eingereicht. Dieser wollte diese Abrechnung kontrollieren und ist aber zu keinem anderen Ergebniss gekommen.
Unsere Oma wurde nie bei der Zählerablesung (außerhalb der Wohnung) dazu genommen, hat keine Ablesegeräte an Ihren Heizkörpern, hat sehr oft beim Vermieter angerufen dass die Wohnung kalt ist (Mangel an Öllieferung)...
Nun meine Frage: Ist es rechtens von Seiten des Vermieters solch eine Nachzahlung auszuhändigen? Ich persönlich finde es sehr fragwürdig, zumahl in dem Wohngebäude 4 Wohnungen vorhanden sind und zum damaligen Zeitpunkt nur die zwei oberen Wohnungen von insgesamt 3 Personen bewohnt waren.
Unsere Oma bekommt einen kleinen Zuschuß vom Amt für das Wohngeld und das Amt nimmt Ihr diese Abrechnung nicht ab, da es für eine einzelne Person viel zu viel ist.
Können sie mir eine Auskunft geben, wie wir uns nun verhalten sollen.
Achso: Die Abrechnung muß doch eigentlich immer bis Folgejahr März vorliegen? Aber die Abrechnung kam immer erst Mitte Oktober.

Vielen dank XXXXX XXXXX

Mit freundlichen Grüßen

Susan Fischer
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX mietrechtliche Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte

Wie wird denn abgelesen ?

Wird denn geschätzt ?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Zähler wurden immer vom Vermieter abgelesen, ohne den Mieter hinzu zunehmen. Unsere Oma wußte nie wo ihr Zähler hängt/ist und welcher es ist.

Sehr geehrter Ratsuchender.


die Abrechung der Heizkosten regelt die Heizkostenverordnung, die zwingendes Recht ist.


§ 4 lautet wie folgt:



4 Pflicht zur Verbrauchserfassung
(1) Der Gebäudeeigentümer hat den anteiligen Verbrauch der Nutzer an Wärme und Warmwasser zu erfassen.
(2) Er hat dazu die Räume mit Ausstattungen zur Verbrauchserfassung zu versehen; die Nutzer haben dies
zu dulden. Will der Gebäudeeigentümer die Ausstattung zur Verbrauchserfassung mieten oder durch eine
andere Art der Gebrauchsüberlassung beschaffen, so hat er dies den Nutzern vorher unter Angabe der dadurch
entstehenden Kosten mitzuteilen; die Maßnahme ist unzulässig, wenn die Mehrheit der Nutzer innerhalb eines
Monats nach Zugang der Mitteilung widerspricht. Die Wahl der Ausstattung bleibt im Rahmen des § 5 dem
Gebäudeeigentümer überlassen.
(3) Gemeinschaftlich genutzte Räume sind von der Pflicht zur Verbrauchserfassung ausgenommen. Dies gilt nicht
für Gemeinschaftsräume mit nutzungsbedingt hohem Wärme- oder Warmwasserverbrauch, wie Schwimmbäder
oder Saunen.
(4) Der Nutzer ist berechtigt, vom Gebäudeeigentümer die Erfüllung dieser Verpflichtungen zu verlangen




Es ist also nicht rechtens, dass die Großmutter keine Ablesegeräte an ihren Heizkörpern hat.

Sie kann diese verlangen.

Wird dagegen verstoßen kann sie die Heizkostenabrechnung um 20 % kürzen.


Die Abrechnung muss immer spätestens 12 Monate nach Beendigung des Wirtschaftsjahrs vorliegen.

Das geht meist vom 1.- 31.



Für 2012 wäre das also der 31.12. 2013 der letzte Termin.



Sie sollten Einsicht in die Belege nehmen, um gezielt ansetzen zu können, das Recht haben Sie.








Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen



Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke
Sehr geehrter Ratsuchender,


kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?


gerne




wenn nicht bitte ich höflich um positive Bewertung

vielen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

einer positiven bewertung steht nichts im weg


ich bezahle auch gern die 45€ alles kein problem, aber es wurde versprochen das ich fragen stellen kann bis ich eine für mich korrekte und aussagekräftige antwort habe.


ich habe doch noch fragen gestellt, bekomme ich diese auch noch beantwortet?


 


20% Nachlass auf die Nachzahlung von knapp 1000€ sind bei einer Rente von ca. 300€ doch nur ein Tropfen auf den heissen Stein.


 


In der Nachbarwohnung, welche ich vorhin erwehnt habe wohnen 2 Personen, welche eine Nachzahlung von rund 800€(Verwunderung bei den Mietern) haben. Da muß doch etwas falsch laufen?


 


Das Wohnhaus steht in ländlicher Gegend, somit vergleichsweise niedriger Mitspiegel.


Ich kann mir das alles nicht wirklich erklären, Sie müssten die Abrechnung sehen. EIN VÖLLIGES DURCHEINANDER.Um alte Leute zu verunsichern.


 


 


 


 

Sie dürfen fragen solange Sie wollen , aber es war jetzt nicht angebracht mich gleich zweimal negativ zu bewerten.


Daher habe ich Ihnen ja angeraten, sich die Unterlagen auf denen die Abrechnung beruht sich anzusehen.

Nur so kommen Sie darauf, was falsch gelaufen ist.

Den Anspruch auf Einsicht haben Sie, den kann Ihnen der Vermieter nicht verwehren
Sehr geehrter Ratsuchender


haben Sie noch Fragen ?

gerne



wenn nicht bitte ich höflich um positive Bewertung
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

wie verhalte ich mich dann?

Wollen Sie mich weiter negativ bewerten ?

Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie schreiben den Vermieter an und verweisen auf das Recht, in die Belege Einsicht zu nehmen.

Die sehen Sie dann ein und sehen nach, wie genau der Verbrauch der Heizkosten denn überhaupt erfasst wurde.


Entsprechend können Sie Ihre Einwendungen formulieren
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank und ich lege nochmals Widerspruch gegen diese Abrechnung ein?


Für den Fall das in den Unterlegen des Vermieters Fehler auftauchen, wie verhalte ich mich dann?


Besteht eine Möglichkeit, diese Nachzahlung komplett abzulehnen?

Nein, das was die Oma verbraucht hat muss sie bezahlen.


Sie haben ja bereits Widerspruch eingelegt.

Also fordern Sie den Vemieter auf, Ihnen die Belege zur Verfügung zu stellen.

Wenn da Fehler auftauchen, fordern Sie zur Berichtigung auf