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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3107
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag. Mein Problem ist folgendes:Mein Vermieter hat mir

Kundenfrage

Guten Tag. Mein Problem ist folgendes:Mein Vermieter hat mir im Juni 2012 eine Eigenbedarfskündigung zum 31.12.2012 ausgesprochen. Ich habe mit meinem Vermieter abgemacht, das ich die Wohnung zum 1.10.2012 übergeben werde.Die Wohnung ist auch am 1.10.2012 abgenommen ,der Zählerstand abgelesen und sämtliche Schlüssel übergeben worden.Leider habe ich mir das Ende des Mietverhältnisses nicht schriftlich bestätigen lassen,weil mein Vermieter das nicht für notwendig empfand und froh war früher in die Wohnung einziehen zu können, welches dann auch im selbigen Monat erfolgt ist,was meine damalige Nachbarin mir bestätigt hat. Im November bekam ich dann von der Schwiegermutter meines Vermieters eine Zahlungsaufforderung für nicht gezahlten Mietzins.Dies habe ich abgelehnt, da ich ja keine Forderungen seitens meines Vermieters bekommen habe. Zwei Wochen später bekam ich dann ein Schreiben vom Anwalt ,das mein Vermieter seine Forderungen mir gegenüber abgetreten habe und nun die Schwiegermutter berechtigt sei diese Mietrückstände einzufordern.Dies habe ich widersprochen und so ist es zu einer Klage und einem Vergleich gekommen,da der Richter der Auffassung war, das ich nichts schriftliches in der Hand habe ,die Abtretung rechtsmässig ist und ich somit den Mietzins in Höhe von 1800,Euro zu bezahlen habe.Meine Anwältin hat mir darauf hin auch nicht mehr viel Aussicht auf eine Nichtzahlung gemacht, so das ich den Vergleich angenommen habe. Ich habe jetzt eine Frage: wenn ich schon die Miete für eine von mir nicht mehr genutzen Wohnung bezahlen muss, mein Vermieter jedoch in dieser Zeit die Räumlichkeiten in Anspruch genommen hat,habe ich dann das Recht eine Nutzungsentschädigung einzuklagen?Desweiteren habe ich die Wohnung mit einem zweiten Badezimmer und einem Edelstahlkamin aufgewertet. Besteht für mich eine Möglichkeit einer angemessenen Wertentschädigung? Mfg
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie sollten zunächst prüfen, was im Vergleich geregelt ist.

Gibt es dort eine Formulierung, alle wechselseitigen Ansprüche der Parteien aus dem Mietverhältnis sind mit dem Vergleich abgegolten, oder eine vergleichbare Formulierung?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag
In dem Vergleich ging es nur um die Höhe des Mietzinses,eigentlich hat es ja gar keinen Vergleich gegeben,weil der Richter ja von vorneherein mir klar gemacht hat das ich keine Chance hab und mir wortwörtlich gesagt hat,wenn er nicht denken muss kostet mich das nur ein drittel von seinem Honorar,sollte er jedoch denken müssen wird es teuer, so hab ich schließlich zugestimmt,das ich die Miete bezahle,weil auch meine Anwältin mir dazu geraten hat,, mfg
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung!

Eine Nutzungsentschädigung kann einem Vermieter zustehen, wenn der Mieter trotz Kündigung nicht auszieht. Für Sie als Mieter sehe ich einen solchen Anspruch auf Entschädigung nicht.

Denkbar wäre ein Wegfall Ihrer Pflicht zur Zahlung der Miete für den Zeitraum, für den der Vermieter das Mietobjekt als eigene Wohnung genutzt hat. ABER: Sie haben mit dem Vergleich den Anspruch des Vermieters auf Mietzahlung anerkannt, sodass Sie sich jetzt nicht mehr darauf berufen können, dass der Vermieter das Mietobjekt selbst genutzt hat.

Ich sehe leider auch keinen Wertentschädigungsanspruch für das zweite Badezimmer und den Edelstahlkamin. Eine Entschädigung könnten Sie nur dann verlangen, wenn dies vor Beginn der Umbauarbeiten mit dem Vermieter abgesprochen worden ist. Ohne eine solche Absprache kann der Vermieter sogar verlangen, dass alles in den Ursprungszustand zurückversetzt wird.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Das empfinde ich nicht im Sinne des Volkes?Was ist das für ein Rechtsverständnis,wenn man "verarscht"wird und dafür auch noch bezahlen muss.Was hat es mit dieser Abtretungserklärung auf sich?Mein Vermieter hat mir doch gegenüber überhaupt keine Forderungen gestellt,was ist das für ein Trick von dem gegnerischen Rechtsanwalt und wieso muss ich das so hinnehmen, und ich habe das zweite Badezimmer und den Edelstahlkamin in Zustimmung mit meinem Vermieter auf meine Kosten installiert,,und es ist dadurch zu einer erheblichen Aufwertung der Wohnung gekommen,,da kann es doch nicht angehen das ich alles verschenke, erstens hat mein Vermieter den Vorteil des früheren Bezugs seines Eigentums erhalten, zweitens bekommt er auch noch Wertgegenstände in Höhe von fast 5000Euro obendrauf,die Arbeit gar nicht mitgerechnet,,das kann doch nicht gerecht sein.


Eine Frage hab ich aber noch:Die Kündigung wurde mir auf ein Stallgebäude erteilt,,das macht mich fragend:Ich habe die Vermutung ,das die Wohnung gar nicht als Wohnraum angegeben ist und die Miete nicht versteuert und angegeben wurde, Dies ist doch ein Tatbestand der Steuerhinterziehung oder sehe ich das verkehrt? und wenn ich jetzt auch noch die Miete weiter bezahle ist das in meinen Augen Mithilfe bei Steuerhinterziehung,was ich dringend ablehnen muss.falls ich den Nachweis erbringen kann, das der Wohnraum nicht angemeldet oder falsch angemeldet wurde ,ist das doch eine Täuschung mir gegenüber und die Kündung in dem Falle unwirksam,,überlegen sie mal welche Möglichkeiten ich habe und sagen sie mir auch ruhig die Paragrafen die ich in Anspruch nehmen kann,,ich hoffe auf einen positiven Bescheid,,mfg

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ich kann Ihren Unmut verstehen.

Ihre Umbauarbeiten erhöhen den Wert des Mietobjektes. Der Vermieter ist aber nicht verpflichtet, diesen Wert zu erstatten, wenn es nicht vorher vereinbart war. Es kommt hier also auf die Absprache zwischen Ihnen und dem Vermieter an.

Warum die Forderung abgetreten worden ist, kann ich nicht beurteilen. Es ist aber rechtlich zulässig, Forderungen an Dritte abzutreten, damit diese die Forderung einziehen können.

Wenn Sie vermuten, dass hier Steuerhinterziehung vorliegt, können Sie eine Strafanzeige machen bei der Polizei. Die Polizei wird dann Ermittlungen einleiten, sodass der Vermieter Schwierigkeiten bekommen könnte. Steuerhinterziehung ist strafbar gemäß § 370 AO.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Ich wünsche ein frohes neues Jahr.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Das ist alles wunderbar,,wenn ich mal Vermieter bin werde ich meine Mieter genauso "verarschen" ,diese Rechtssprechung zeugt nur Hass und Gewalt, und das ist auch noch im Sinne des Volkes,,der Schwiegervater von meinem Vermieter hat das mit fast jedem Mieter so gemacht, das habe ich auch im Vorfeld gewusst und war froh das er nicht mein Vermieter ist, doch dann werden irgendwelche Abtretungserklärungen unterschrieben und wer sitzt bei Gericht,,aber wenn dem so ist dann muss sich doch endlich mal was ändern,oder?ok, eine Sache habe noch,,der Mietvertrag ist von mir und meiner Ex-Frau unterschrieben worden. Die Miete ist auch zu beiden Teilen von mir und meiner Ex-Frau bezahlt worden. Meine Ex-Frau ist ausgezogen doch der Mietvertrag wurde dahin gehend nicht geändert.Mein Vermieter hat lediglich die Nebenkosten auf 1,5 Personen gesenkt.Jetzt meine Frage:Meine Ex-Frau ist doch auch Mithaftbar und muss gefragt werden ob sie dem Vergleich zustimmt,oder sehe ich das falsch.Sie hätte ja jederzeit wieder bei mir einziehen können. Also nach meiner rechnung bin ich dann nur für die Hälfte des Mietzinses zu belangen die andere Hälfte müsste dann meine Ex-Frau tragen, doch sie wurde ja noch nicht einmal in Kenntnis gesetzt. Ist das so richtig, das der Vergleich dahin gehend nicht rechtskräftig ist?mfg

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ja, da muss sich was ändern, damit es sich nicht wiederholt.

Aber nein, Ihre Ex-Frau muss nicht gefragt werden beim Vergleich. Sie sind auf Mietzahlung verklagt worden nicht Ihre Ex-Frau.

Wenn es zwei Mieter gibt, kann der Vermieter beide verklagen, er kann aber auch nur einen der beiden Mieter auf Zahlung verklagen. Es besteht dann ggf. im Innenverhältnis ein Ausgleichsanspruch des verklagten Mieters gegenüber dem nicht verklagten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Jahren.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?
 
Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.
 
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