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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 19830
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Vorgänger als WEG-Verwalter hat bei einem Mieter das Mahnverfahren

Kundenfrage

Mein Vorgänger als WEG-Verwalter hat bei einem Mieter das Mahnverfahren erfolgreich durchgezogen. Nun der Vollstreckungsbescheid seit dem 28.03.2011 vor und ist auch dem Mieter überstellt worden. So die Aktenlage. Zahlungen daraus finde ich aber auf keinem Kontoauszug. Der Kollege ist verstorben. Wie gehen ich vor um noch an das Geld zu kommen? Der Säumige Mieter ist nun aus der Wohnung verschwunden. Jetzt habe ich seine neue ungefähre Adresse herausbekommen können.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern die Unterlagen Ihres Vorgängers keine Zahlungseingänge in dieser Sache vermerken und ausweisen, dürfte davon auszugehen sein, dass auch noch keine Zahlungen erfolgt sind.

Der Vollstreckungsbescheid verjährt erst in dreißig Jahren mit der Folge, dass Sie nun auch noch ohne weiteres gegen den zahlungssäumigen Mieter rechtlich vorgehen können.

Sofern Sie nun seine neue Anschrift kennen - falls nicht, können Sie diese über eine erweiterte Meldeauskunft bei der letzten Meldebehörde erfragen -, so können Sie in das gesamte Vermögen des Schuldners die Vollstreckung betreiben, um die ausstehende Forderung zu realisieren. Hierzu können Sie insbesondere im Wege der Llohnpfändung auf etwaiges Gehalt oder im Wege der Kontopfändung auf ein mögliches Bankguthaben zugreifen. Ebenfalls möglich ist die durch den Gerichtsvollzieher zu bewirkende Sachpfändung bei dem Mieter/Schuldner.

Zuvor sollten Sie dem Mieter allerdings unter Setzung einer Frist von 10-14 Tagen schriftlich und nachweisbar unter erneuter Übersendung des Vollstreckungsbescheides in Kopie zur Leistung auffordern und ihm zugleich ankündigen, dass Sie bei ausbleibender Zahlung umgehend zur Zwangsvollstreckung übergehen werden.


Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Heute habe ich mich mit dem einfach ausgezogenen Mieter getroffen. Er hat zwar Arbeit aber nur 900,00€ netto und muss Unterhalt für ein Kind an seine Exfrau zahlen. Hat dort noch über 12.000€ an Schulden. Er ist einfach ausgezogen, weil er nun seine Tochter (8Jahre) zu sich holte und aus diesem Grund die Wohnung zu klein war. Eine Privatinsolvenz, die er schon mal beantragte, ging fehl, weil er mehr als 20 Gläubiger hat. Insgesamt über 45.000e an Schulden. Er hat die Betriebskostenabrechnung über eine Nachzahlung von über 580,00€ entgegen genommen. Wird aber nicht zahlen, da er mit den 900,00€ gerade so hinkommt.


 


Die Mitschulden haben sich nun zusammen mit den nicht bezahlten BK/NK auf fast 5.000€ aufgetürmt. Den Schl+üssel zur Wohnung wird er in dieser Woche rausrücken.


 


Was kann man hier noch an Geld erwarten? Was nützen da vollstreckbare Titel? Welches Vorgehen schlagen Sie vor?


 


Och wollte eine auf mehrere Jahre gestreckte Rückzahlungsvereinbarung mit ihm abschließen. 50€ im Monat für 100 Monate...?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Unter diesen Umständen werden Sie - wie die übrigen Gläubiger - leider nicht mit voller Befriedigung der bestehenden Außenstände rechnen können: Sofern der Schuldner über lediglich 900 Euro monatlich verfügt, liegt er deutlich unterhalb des maßgeblichen Pfändungsfreibetrages - zumal er noch Unterhaltspflichten zu erfüllen hat. Eine Vollstreckung aus dem Titel würde somit ins Leere gehen, und Sie würden hier zudem noch mit den Vollstreckungskosten in Vorlage treten müssen, ohne diese erstattet zu bekommen.

In Anbetracht dessen macht in der Tat nur der Abschluss der Ratenzahlungsvereinbarung Sinn. Dabei erscheint der angesetzte Betrag von 50 Euro monatlich angesichts des Einkommens und der sonstigen Verpflichtungen des Schuldners als angemessen und vertretbar.


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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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