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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Guten Tag, meine Tochter und Ehemann haben vor 11 Jahren in

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
meine Tochter und Ehemann haben vor 11 Jahren in einem privaten Miethaus den Dachboden mit Zustimmung des Vermieters ausgebaut. Kosten ca 11.000 Euro.
Es gab während dieser Zeit keine Mieterhöhung, eine zusätzliche Miete für den neugewonnenen Wohnraum incl. Bad gab es auch nicht.
Der Mietverhältnis endet heute, am 31.10.2013.Es gab von beiden Seiten keine Verabredung.
Können meine Kinder einen finanziellen Ausgleich fordern?
Vorab vielen Dank
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hat geantwortet vor 3 Jahren.

RASchroeter :



Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die noch weitere Angaben erforderlich macht.

Wann wurde den der Ausbau durch Ihre Tochter und deren Ehemann fertiggestellt? War dies vor 11 Jahren oder später.
Um wieviel m² zusätzlicher Wohnfläche geht es hier?

Für ergänzende Informationen wäre ich dankbar, um besser auf Ihr Anliegen eingehen zu können.

Vielen Dank!

Customer:

IM Juli 2002 wurde der Ausbau fertiggestellt. Es entstand ein Wohnraum von ca 30 qm, Ein Duschbad ein kleine Waschraum für WM und Trockner 2 kleine Velux-Dachfenster und ein Velux-Dachfenster ca 1,20m x 1,20 m ,

RASchroeter :

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Sicherlich besteht hier ein Bereicherungsanspruch gegen den Vermieter, wenn Ihre Tochter und der Ehemann ausziehen und die angefallenen Inivestitionen nicht in Geld abgegolten werden.

Der Vermieter kann diesem Anspruch aber die erfolgte Nutzung des Wohnraumes entgegenhalten. D.h. verteilt man die Investiton auf die jeweiligen Monate ergibt sich ein Betrag von EUR 85,- pro Monat und EUR 1000,- pro Jahr. Würde der Vermieter nur EUR 3,- pro m² ansetzen, würde die Nutzungsentschädigung den Bereicherungsanspruch Ihrer Tochter aufzerren. Insoweit besteht zwar dem Grunde nach ein Anspruch, jedoch dürfte dieser sehr gering ausfallen, da der Vermieter eine Nutzungsentschädigung für den Dachboden entgegensetzen kann. Selbst wenn mann für Keller- oder Lagerfläche EUR 2,5 pro m² ansetzt, bliebe ein Bereicherungsanspruch von EUR 1.320,-. Bei EUR 3,0 pro m² bliebe kein Anspruch mehr übrig.

Insoweit sehe ich hier eine Anspruchsdurchsetzung problematisch, wenn der Vermieter sich nicht freiwillig zu einer Zahlung bereit erklärt. Eine gerichtliche Durchsetzung kann ich aufgrund des Prozessrisikos nicht empfehlen.

Customer:

Vielen Dank XXXXX XXXXX einen schönen Tag

RASchroeter :



Gerne.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).


Viele Grüße

RASchroeter und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.