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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17058
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, vor 1,5 Jahren erhielt ich einen Zwangsvollstreckungsbescheid

Kundenfrage

Guten Tag,

vor 1,5 Jahren erhielt ich einen Zwangsvollstreckungsbescheid des Amtsgericht Kassel gegen meine Vermieterin. In dem Schreiben hieß es ich dürfe in Zukunft die Kaltmiete nicht mehr an die Vermieterin bezahlen. Wenige Monate später wurde in einem weiteren Schreiben die Aufhebung des Bescheides mitgeteilt.

Ich wusste nicht wem ich die Miete nun zahlen sollte, da die Wohnung in der ich lebte, zur Zwangsversteigerung freigegeben worden war.
Ich versuchte meine Vermieterin mehrmals zu kontaktieren um herauszufinden, an wen ich die Mietzahlung nun leisten solle. Leider konnte ich sie weder telefonisch, noch per Email erreichen. Auch weitere Kontaktversuche um ihr Mietmängel anzuzeigen, blieben erfolglos.

In der Zwischenzeit habe ich die gesamte Miete separat aufbewahrt und wartete auf die Vermieterin ihr Geld zu fordern.

Nun habe ich nach 12 Monaten einbehaltener Miete, nicht wie erwartet einen Anruf von ihr bekommen, sondern direkt einen Mahnbescheid, erwirkt von einem Anwalt wodurch Mehrkosten von 785,50EUR zu der aufbewahrten Miete entstanden sind.

Mir fällt es wirklich schwer diese Zusatzkosten zu bezahlen, da die ganze Situation durch sie verursacht worden ist.

Hätte ich überhaupt eine Erfolgsaussicht mit einem Teilwiderspruch?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Legen Sie unbedingt Widerspruch gegen die Teilforderung ein.

Die Hauptforderung bezahlen Sie dann umgehend.

Man kann Ihnen keinen Vorwurf machen, dass die Zahlungen ausgeblieben sind, da Sie ja nicht wussten, an wen das Geld zu gehen hat.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wird durch den Widerspruch nicht automatisch ein Verfahren eingeleitet?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nein.

Der Vermieter ist dann gezwungen, wenn er die Anwaltskosten durchsetzen will, Klage zu erheben.

Aber die Miete bleibt ja außen vor, da Sie Teilwiderspruch nur gegen die Anwaltskosten einlegen.
raschwerin und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Dank für Ihren tollen Rat.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Gern, alles Gute.