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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26891
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

SgH Schiessl, habe nun das Prinzip verstanden - wir müssen

Beantwortete Frage:

SgH Schiessl,
habe nun das Prinzip verstanden - wir müssen neu beginnen.
Der WG steht auf Sondereigentum, aber auch auf einigen m² Sondernutzung (dies ist ja Gemeinschaftseigentum)- damals in Unkenntnis durch eine Terrassenvergrößerung (wie bei anderen Terrassen) durch den Vorgänger in den 90 iger Jahren. Was passiert nun bei Verkauf? Denn diese zusätzlichen m² sollen ja auch für die Betriebskosten angerechnet werden.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Durch den Verkauf ändert sich die gegenwärtige Situation nicht.

Das bedeutet konkret:

Ihr Käufer erwirb die Wohnung mit dem Wintergarten, der zwar ohne Genehmigung errichtet wurde aber den weder die Eigentümergemeinschaft noch dieser einzelne Miteigentümer beseitigen kann.

Ihr Käufer würde also die Verjährungseinrede mitkaufen wenn Sie so wollen.

Der Käufer wird also in der Nutzung des Wintergartens genau so wenig oder soviel beeinträchtigt wie Sie selbst. Er muss ihn vor allem auch nicht beseitigen.

Allerdings müssen Sie dem Käufer vor Abschluss des Kaufvertrages mitteilen, wie die Rechtsverhältnisse an der Wohnung sind und dass sie mit der Eigentümergemeinschaft hinsichtlich der Betriebskosten einen abweichenden Umlageschlüssel vereinbart haben.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.