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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 22893
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, wir sind Vermieter einer Dachgeschoßwohnung und

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
wir sind Vermieter einer Dachgeschoßwohnung und haben Ende Juni Probleme mit leichtem Schimmelbefall an 3 Fenstern in der Mietwohnung von unseren Mietern schriftlich mitgeteilt bekommen, mit Fristsetzung und Androhung einer 50 % Mietminderung. Wir waren im Urlaub und haben sofort danach, am 03.07.13, einen Handwerker zur Besichtigung beauftragt. Selbiger war dann am 23.7., 30.7 und, nach dem Urlaub unserer Mieter, am 29.8.13 vor Ort und hat alle Mängel beseitigt. Unsere Mieter haben nun im August und September nur 50 % der Miete überwiesen. Müssen wir das in Kauf nehmen?
Geärgert habe ich mich, weil Sie in dem Schreiben erwähnten, daß es schon seit dem Winter anfängt zu schimmeln und sie uns aber jetzt erst informiert haben.
Wir haben selbst 7 Jahre in der Wohnung gewohnt und außer etwas Feuchtigkeit am unteren Fensterrahmen der Holz-Dachfenster keine Probleme hatten, nicht mal bei dem Starkregen zum Hochwasser 2002.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit ein Mangel der Mietsache vorliegt, ist der Mieter für die Zeit der Beeinträchtigung der Gebrauchstauglichkeit der Mietsache als Folge des Mangels zu einer angemessenen Minderung der Miete berechtigt (§ 536 BGB):

http://dejure.org/gesetze/BGB/536.html

Die Mietminderung kann der Mieter vornehmen, soweit er den Mangel dem Vermieter schriftlich anzeigt und ihm mitteilt, dass er von seinem Mietminderungsrecht Gebrauch macht. Die Mietminderung kann der Mieter solange aufrecht erhalten, wie die Mängel nicht vollständig beseitigt sind.

Schimmel ist ein anerkannter Mangel der Mietsache, der zur Minderung berechtigt. Die Mieter haben Ihnen den Mietmangel zudem schriftlich angezeigt.

Allerdings ist die Höhe der Mietminderung vorliegend völlig überhöht: Eine Minderung von 50% ist rechtlich nur zulässig, soweit der Schimmel großflächig in der Wohnung auftritt und verbreitet ist. In Ihrem Fall aber waren lediglich drei Fenster von Schimmel befallen. Schimmel, der in anderen Wohnräumen als Folge undichter Fenster entsteht, berechtigt nach der Rechtsprechung zu einer Minderung im Bereich von 15 bis 20% (je nach Intnsität des Befalls).

Soweit aber nur die Fenster betroffen sind, wäre eine Mietminderung von maximal 5% rechtlich zulässig.

Sie sollten daher die Mieter unter Setzung einer Frist von sieben Tagen zur Nachzahlung der zu Unrecht geminderten Mietbeträge unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage auffordern. Zugleich sollten Sie ankündigen, dass Sie bei nicht fristgerechter Nachzahlung Ihren Anspruch auf dem Rechtsweg durchsetzen und einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken werden.


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Ihre Anfrage ist umfassend und ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Huettemann,


danke für die präzise Antwort. Aufgrund Ihrer Antwort möchte ich doch nochmal genauer die Beschreibung der Mieter wiedergeben: an einem Dachfenster (Holzrahmen) ist an der Fensterlaibung Wasser eingetreten (bei dem Starkregen in der letzten Flutwoche) u. auf den Boden getropft. Das Stück Tapete darunter war durchnässt u. die Wand dahinter hatte Stockflecken. An den anderen beiden Fenstern (1 Dachfenster Holzrahmen u. 1stehendes Fenster Kunststoff) war der Rahmen angegriffen unter der Farbe (Farbloser Lack) und die Fensterlaibiung schwarz,.Bleibt der Inhalt Ihrer Antwort trotzdem so bestehen?


Vielen Dank XXXXX XXXXX

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr gern beantworte ich Ihre weiteren Nachfragen.

Ich darf Sie aber bitten, zunächst für die bisher in Anspruch genommene Rechtsberatung eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für meine Rechtsbertung sichergestellt ist.

Nach einmaliger Abgabe einer Bewertung beantworte ich umgehend Ihre Nachfrage, und Sie können auch später beliebig oft kostenfrei nachfragen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich wollte Sie erst bewerten, wenn meine Frage bis zu Ende beantwortet ist. Denn es steht so in dem Antworttext:


Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.


Dann bewerte ich Sie auch gern und natürlich positiv.


Rita Seifert

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
In Ordnung.

Grundsätzlich bleibt es bei der Ausgangsantwort und einer Minderung von 5%.

Soweit Sie nun angeben, es sei auch Feuchtigkeit durch die Fesnste eingetreten, so beddeutet dies, dass das Fenster undicht ist. Nach der Rechtsprechung berechtigt die durch ein undichtes Fenster eintretende Feuchtigkeit den Mieter zu 5% Minderung der Miete.

Das bedeutet vorliegend, dass der Mieter berechtigt wäre, in Ansehung der hier gegebenen Mietmängel - Undichtigkeit des Fensters mit Feuchtigkeitseintritt und Bildung leichten Schimnmels/Stockflecken - eine Minderung von insgesamt äußerstenfalls 10% geltend zu machen.


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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.