So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26877
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Die Tante hat 165000 verliehen um den Kauf einer Wohnung zu

Beantwortete Frage:

Die Tante hat 165000 verliehen um den Kauf einer Wohnung zu ermöglichen. Im Kaufvertrag steht, das die Darlehnsnehmerin auf einer Absicherung mit Schuldanerkenntnis besteht, sowie einem Wohnungsrecht, im Höchstbetrag zu 30.000 und einem Altenteils- und Pflegerecht im Wert von ca. 10.000 Euro.
Zudem hat die Tante ein nach §1093 uneingeschränktes Wohnungsrecht.
Nun kündigt sie das Darlehen. ( Frist 6 Wochen)

Frage, nachdem zusätzlich die Tante die Wohnung nun ganz allein bewohnen will (bislang war der Kreditnehmer mit in der Wohnung):

Die anfallenden Nebenkosten der Wohnung: wer muss die zahlen?
Was, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt werden kann?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie höflich fragen:

Wurde denn das Schuldanerkenntnis in notarieller Form abgegeben?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ja, das wurde es.


mfg


Max Piechotta

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst zur Kostentragungspflicht beim Wohnrecht:

Die Tante muss alle Nebenkosten,wie Gas, Strom, Wasser, Heizung, Müllabfuhr, Abwasser,... h(MK/Joost Rn 9) als Inhaberin des Wohnrechts bezahlen.

Darüberhinaus ist sie zur Erhaltung der Wohnung einschließlich Ausbesserung und Erneuerung insoweit verpflichtet, als sie zur gewöhnlichen Unterhaltung der Sache gehören (§ 1041). Dazu zählt die laufende Instandhaltung der Wohnung, Schönheitsreparaturen und so weiter.


Wenn nun der Kredit nicht mehr zurückgezahlt werden kann, dann hat die Tante die Möglicheit die offene Kreditsumme sofort zu vollstrecken, da ein notarielles Schuldanerkenntnis vorhanden ist. Dies kann durch Lohnpfändung, Sachpfändung, oder Versteigerung der Immobilie erfolgen.

Da das Schuldanerkenntnis notariell beurkundet wurde braucht die Tante nicht mehr zunächst auf Rückzahlung klagen, sondern sie kann die Vollstreckung sofort einleiten.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.