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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26842
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Wir hatten einen Mietvertrag abgeschlossen und mussten nach

Kundenfrage

Wir hatten einen Mietvertrag abgeschlossen und mussten nach Einzug erhebliche Mängel und überghöhten Energiebedarf feststellen. Wir gingen zum Anwalt mit der weitläudigen Absicht den Mietvertrag anzufechten. Zunächst ging es um Mietminderung.Wir beauftragten 2 Gutachter, die jedoch vom Gang zum Gericht abrieten. Der Rechtsanwalt verlangt nun wegen der langfristig geplanten Anfechtung einen Streitwert von einer Jahresmiete, obwohl wir nach einem halben Jahr ausziehen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Was hat denn der Anwalt eigentlich gemacht? Die Anfechtung hat er ja wohl nicht durchgeführt sondern nur die Mietminderung?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Der Gebührenstreitwert soweit es sich um Mietmängel gehandelt hat a richtet sich nach dem zulässigen Minderungsbetrag, der mit der Dauer der voraussichtlichen Mietzeit multipliziert wird (LG Berlin GE 2007, 369).

Die Mietzeit von 1 Jahr ist dabei das Maximum.

Wenn Sie jedoch für den Rechtsanwalt erkennbar nach einen halben Jahr ausgezogen sind, dann ist die voraussichtliche Mietzeit gerade nicht 1 Jahr sondern 1/2 Jahr.

Soweit die Tätigkeit Ihres Anwalts sich auf Mietmängel und die Mietminderung beschränkt hat so darf er als Streitwert nur den 6fachen Minderungsbetrag heranziehen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt