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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26891
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Wir(Hausgemeinschaft mit 15 Mietparteien) haben seid Monaten

Beantwortete Frage:

Wir(Hausgemeinschaft mit 15 Mietparteien) haben seid Monaten im Hause eine Borderlinerin, die Alkohol- und Drogenabhängig ist. Sie ist "nicht" die Mieterin der Wohnung, sondern die Mutter, die sich Anfang des Jahres wieder in ihre Heimat der Türkei begeben hat. die Tochter wohnt (haust) jetzt in der Wohnung. Seid Monaten sind wir erheblichem Lärm, Androhungen von Schlägen, Türen einschlagen, Steine werfen gegen Fenster und Rolländen ausgesetzt. Die hausgemeinschaft hat alles protokolliert und der vermieteten Gesellschaft (die Nassauische Heimstätte) vorgelegt, die sich so herausredet, dass ihnen die Hände gebunden sind und wir wahrscheinlich warten müssen, bis der Mietvertrag (der endet am 31.5.) ausläuft. Mittlerweile sind wir alle im Haus schon psychisch angeschlagen und haben Angst. Die Dame ist bei der Polizei bestens bekannt und hat schon etliche Anzeige dort. Sie hat eine Betreuerin, einen Sozialarbeiter, eigentlich alles dreht sich um sie. Wir (die Hausgemeinschaft) würde gerne die Miete mindern. Geht das? und wenn ja, wieviel? muss die geminderte Miete auf ein Sperrkonto? Vielen Dank für ihre Auskunft Frau xxxxxxxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie dürfen natürlich die Miete mindern.

Hinsichtlich der Lärmbelästiung und Bedrohungwird eine Mietminderung von 25 % der Bruttomiete angemessen sein (AG Köln WuM 1980,17).

Entgegen der Ansicht der Hausverwaltung kann diese sehr wohl etwas unternehmen.

Die Hausverwaltung kann und muss die Mieterin abmahnen dafür zur sorgen, dass ein derartiges Verhalten unterbleibt. Sollte nach der Abmahnung nocheinmal eine Störung erfolgen, so kann der Mieterin fristlos gekündigt werden.

Die gekürzte Miete muss nicht auf ein Sperrkonto, da die einbehaltene Miete nach Behebung des "Mangels" nicht mehr nachgezahlt werden muss.

Die Minderung nach § 536 BGB hat vielmehr zur Folge, dass Sie lediglich einen verminderten Mietzins schulden.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für die prompte Antwort.


Die Ratsuchende Wink

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte sehr gern geschehen.

Über ein positive Bewertung freue ich mich sehr!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?