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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3335
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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RARobertWeber ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir wohnen in einer Eigentümergemeinschaft

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wohnen in einer Eigentümergemeinschaft mit zwei Parteien in einem Haus. Die andere Partei (Ammon), 1. OG) hat ohne unsere Zustimmung (Störmer EG) ein ca. 6m langes Unitymedia-Kabel, senktrecht vom Boden bis zum Dach, an der A-Seite unseres gemeinsamen Hauses angebracht. Er (Ammon) fragte mich zuvor ob er einen Unitimedia-Anschluss im Heizungskeller legen darf (was 2 Wochen zuvor auch geschah). Dieses stimmte ich zu. Von dem Außenkabel ander A-Seite des Hauses war keine Rede. Frage: Kann ich nun verlanden, dass das Kabel entfernt wird und die Schäden am Gebäude beseitigt werden müssen? Hinweis: Unsere WEG hat keinen Verwalter und beite Parteien haben, laut Teilungserklärung jeweils eine Stimme.

MfG Roland Störmer
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

leider können Sie es nicht verlangen.

Gemäß § 14 Wohnungseigentumsgesetz ist jeder Wohnungseigentümer verpflichtet, das Gemeineigentum (dazu gehört die Außenwand) nur so zu nutzen, dass es den anderen Eigentümer nicht über das normale Maß hinaus belastet. Zugleich ist jeder andere Eigentümer verpflichtet, das zu dulden.

Ein Kabelanschluß ist heutzutage Teil der Grundversorgung, zugleich haben Sie in Ihrer Frage keine besondere Belastung genannt. Daher können Sie leider nichts dagegen tun.

Etwas anderes gilt nur, wenn das Kabel auch anders installiert werden kann, die Wand besonders schwer beschädigt wurde oder Sie besonders belastet werden.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Mich stört daran, das das Kabel an der Frondseite des Hauses zur Strasse hin angebracht wurde. Ich habe im Telefongespräch darauf hingewiesen, dass ich gegen ein Kabel an der Rückseite des Hauses nichts hätte. Auch eine andere Seite wäre OK für mich, nur nicht gerade nach vorne raus, wo auch noch der Eingang ist. Des weiteren ist sehr störend, dass dieses Kabel weiß ist und an einem braunen Balkon vorbei führt. An diesem ist übrigens seit zwei Jahren ein Katzennetz angebracht, wo auch nicht gefragt wurde. Ist denn das Kabel keine Bauliche Veränderung? Wir haben beide jeweils zwei Satellitenanlagen, trotsdem kommt die andere Partei mit dem Kabelanschluss an... Es sieht einfach an der A-Seite unschön aus, wurde nicht abgesprochen und ich befürchte eine Wertminderung des Hauses und somit meiner Eigentumswohnung.

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn es technisch möglich ist, können Sie eine Verlegung auf die Rückwand verlangen.

In jedem Fall können Sie eine farbliche Anpassung des Kabels verlangen.

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Robert Weber
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Würde man das Kabel, auf dem eigenen Grundstück unter den Steinen, bis hinter dem Haus verlegen, könnte man an der Rückseite des Hauses außen hoch bis zum 1. OG. Dort hat die andere Partei Ihre Wohnung. Durch die Aussenwand dann ins Büro. Natürlich ist dann ein längeres Kabel sowie die Arbeiten an den Pflastersteinen nötig. Wprden Sie sagen, dass dies eine technische Möglichkeit ist und dass die Kosten der Anschlussinhaber, also die andere Partei alleine tragen muss?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

dies ist grundsätzlich möglich, die Gegenseite müßte dann auch die Kosten tragen.

Kritisch wäre jedoch der Punkt mit den Steinen. Wenn das zu aufwendig ist, das Kabel unter den Steinen zu verlegen, könnte Ihr Verlegungsanspruch daran scheitern. Das aber kann man nur vor Ort beurteilen.

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Robert Weber
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Zu den Steinen: Ich habe gesehen, dass Unitymedia, als sie vor ca. 2 Wochen den Hausanschluss im Keller gelegt haben, etwa 1m dieser Steine herausgenommen, das erste Kabel eingelegt und die Steine wieder eingefügt haben. Somit sollte dies auch mit weiteren 4-5m gehen. Danach kann das Kabel an der Hausseite (norden) unten (da ist ein Weg) langgeführt und an der Hauswand befestigt werden. Von dort dann hinter dem Haus weiter nach oben.


 


Sollte die andere Partei nicht einsichtig sein und es kommt zu einem Streit vor Gericht, wie schätzen Sie da meine Chancen ein?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

unter diesen Umständen sollte es mit den Steinen funktionieren.

Ihre Chancen vor Gericht schätze ich als gut ein. Allerdings sollten Sie den Prozess von einem Anwalt vor Ort führen lassen.

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Robert Weber
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