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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26599
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, seit Anfang Februar ist mein Freund mit Hund bei mir

Beantwortete Frage:

Hallo, seit Anfang Februar ist mein Freund mit Hund bei mir eingezogen. Dies ist nur vorübergehend bis wir eine Wohnung gefunden haben. Hundehaltung ist laut Hausordnung nicht gestattet. Von Vermieter (Sparkasse) und einem Ehepaaar bekam ich eine mündliche Zusage, dass mein Freund mit Hund bei mir vorübergehend bleiben kann. Heute kam ein Brief vom Vermieter ich hätte Zeit bis 28.03.2013, bis dahin muss der Hund weg sein aus Wohnung und Anwesen. Im Treppenhaus wäre Hundekot, was erlogen ist. Vermieter droht nun mit fristloser Kündigung. Ist dies rechtens? Was kann ich unternehmen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Stört denn der Hund auf andere Weise?

Bellt er häufig und laut?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

haben Sie Probleme mit dem posten?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Der Hund stört gar nicht, er bellt nicht, ist 11 Jahre alt. Der Hund macht auch nicht ins Treppenhaus. Die 2. Eigentümerin im Haus hat noch nie Hundegebell gehört und auch keine Verschmutzung im Treppenhaus gesehn.


Kann das neue Gesetz vom Bundesgerichtshof hier schon Wirkung zeigen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ja, die Entscheidung des BGH gilt unmittelbar. Danach ist ein generelles Hundehaltungsverbot im Mietvertrag unwirksam.

In Ihrem Fall kommt es darauf jedoch gar nicht an, da durch die Vermieter der Verbleib von Freund und Hund genehmigt wurde.

Diese Genehmigung hat für Ihre Vermieter bindende Wirkung. Die Genehmigung darf nur dann widerrufen werden, wenn ein wichtiger Grund für den Widerruf vorliegt.

Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn konkrete Belästigungen durch das Tier ausgehen, oder wenn wegen der besonderen Gefährlichkeit der Tierrasse Bedenken gegen eine Tierhaltung bestehen.

Diese Widerrufsgründe muss Ihr Vermieter allerdings beweisen.

Eine fristlose Kündigung ist daher nicht gerechtfertigt.

Sie sollten daher den Vermieter anschreiben, und ihn auf seine Erteilte Genehmigung erinnern. Weisen Sie ihn zudem darauf hin, dass er die Genehmigung nur ausnahmsweise widerrufen kann und dass er seine Behauptungen beweisen muss (selbst wenn Hundekot im Treppenhaus lag beweist dies noch gar nichts).

Weisen Sie den Vermieter auch darauf hin, dass selbst wenn ein wichtiger Grund für den Widerruf der Zustimmung der Hundehaltung vorläge dies kein Grund für eine fristlose Kündigung darstellt.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.