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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3316
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Hallo. Ich habe eine Wohnung mit 141 qm Wohnfläche gerbt und

Beantwortete Frage:

Hallo.
Ich habe eine Wohnung mit 141 qm Wohnfläche gerbt und gleich danach verkauft. Als Bezahlung habe ich mir und meiner damaligen Ehefrau ein lebenlanges Wohnrecht ins Grundbuch eintragen lassen.
Jetzt bin ich geschieden und möchte in die Wohnung, in der meine Frau noch wohnt, wieder selbst nutzen, weil sich dort noch immer meine persönlichen Sachen und Möbel und Akten befinden. Die Wohnung mit dem anliegenden Geschäft-Gebäude habe ich seiner Zeit selber mit aufgebaut und habe natürlich mein Erinnerungen daran. Das Geschäft habe ich 35 Jahre geführt
Kann ich meiner Ex die Wohnung kündigen und wie sieht es mit der Eintragung des Grundbuches aus.
Oder mußte meine Ex Miete an mir zahlen?
Mit freundlichen Grüßen
Friedrich C.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das Problem ist, dass Ihre Frau über ein eingetragenes Wohnrecht in der Wohnung verfügt. Aufgrund dieses Rechtes kann die Ex in der Wohnung wohnen und muß Ihnen auch keine Miete zahlen.

Ihre einzige Chance besteht darin, der Ex das Wohnrecht wegzunehmen. Das jedoch ist sehr schwierig bis unmöglich. Ich gehe davon aus, dass Sie ihr das WOhnrecht ohne Gegenleistung eingeräumt haben. Daher wäre es als Schenkung anzusehen, so dass Sie es ihr wegnehmen könnten, wenn Sie ihr groben Undank gemäß § 530 BGB nachweisen können. Das aber ist sehr sehr schwierig, da grober Undank nur bei tätlichem Angriff, schwerster Beleidigung und ähnlichem Vorliegt.

Alternativ könnten Sie im Sinne des BGH XII ZR 189/06 die Schenkung zurückfordern, da die Ehe als Geschäftsgrundlage der Schenkung weggefallen ist. Das ist in der Praxis aber noch unerprobt.

Beides sollten Sie nicht ohne anwaltliche Unterstützung versuchen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für die Antwort. Habe alles kapiert


mfG F.c