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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Guten Morgen, wir leben seit Januar in einer neuen Wohnung,

Beantwortete Frage:

Guten Morgen,


wir leben seit Januar in einer neuen Wohnung, in welcher sich starke Feuchtigkeit bildet. Den Vermieter haben wir in der Woche nach dem Einzug erstmalig darauf aufmerksam gemacht. 2 Gutachter (einmal vom Hausverwalter, einmal vom Eigentuemer) haben zwischenzeitlich die Wohnung besichtigt und festgestellt, dass ein Baumangel am oberhalb liegenden Balkon/Schrägdach vorliegt. Da das Problem auch im März noch nicht behoben war haben wir eine Mietminderung von 20 % durchgesetzt (vom Vermieter abgelehnt, dennoch einbehalten), da wir den betroffenen Raum - als Kinder und Gästezimmer geplant - noch nicht nutzen können. Daraufhin hat uns der Vermieter ein Schreiben zukommen lassen in dem es heisst die Gutachten hätten gezeigt, dass die Feuchtigkeit von innen verursacht würde und die Kosten für die Innenisolierung der Wände würden zum Teil auf uns umgelegt werden. Wir leben in der Wohnung erst seit 2 Monaten und sind überaus unzufrieden mit der Situation. Wie können wir uns verhalten und was müssen wir tun um uns rechtlich korrekt zu verhalten und abzusichern ?

Vielen Dank
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

RASchroeter :

Eine Umlegung von etwaigen Kosten einer Innenisolierung kann sicherlich nicht erfolgen. Die Mietminderung kann rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Schadensanzeige erfolgen, so dass Sie die 20 % Mietminderung auch für den oder die Monate vor dem März abziehen können.

Customer:

Haben wir in diesem Fall die Pflicht unser Nichverschulden nachzuweisen oder liegt die Beweislast mit dem Wohnungseigentümer, sprich muss ein eigenes Gutachten beauftragt werden oder können wir auf die vom Vermieter beauftragten Gutachten Bezug nehmen.

RASchroeter :

Sie müssen Ihr Nichtverschulden nicht nachweisen, die Gutachten des Vermieters reichen hierfür aus. Auch die Einlassung des Vermieters reicht schon aus, um zu belegen, dass die Feuchtigkeit nicht von Ihnen verursacht wurde, sondern von einer unsachgemäßen Bauweise.

RASchroeter :

Sollte der Schaden schon vorher bestanden haben, können Sie für den Fall einer Eigenkündigung die Aufwendungen für den Umzug ersetzt verlangen, da Sie über den Zustand der Wohnung getäuscht wurden.

Customer:

Vielen Dank für Ihre Auskunft

RASchroeter und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.