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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3098
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Mietrecht
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mein mann und ich waren 6 wochen getrennt. ein befreundetes

Kundenfrage

mein mann und ich waren 6 wochen getrennt. ein befreundetes paar meines mannes hat ihn in der zeit eine wohnung zur verfugung gestellt. es gibt keinen mietvertrag. dad paar hat ein fitnessstudio in dem mein mann in der zeit auch ab und an unentgeldlich aushalf. die eine miete hat er uberwiesen die nebenkosteb gab er ihr auf die hand.auch tätigte er renovierungsarbeiten unentgeldlich und uberlies fur das haus sachgegestände ohne was zu verlangen. nun sind wir wieder zusammen und mein mann ist am 2.2.2013 zu mir gezogen. während des auszuges war das paar anwesend. ausser bockige reaktionen uber den auszug meines mannes kam nichts. als wir dann los fuhren (200km) liegen zwischen der und meiner Wohnng, kam ein Bockiger anruf er solle nun einen Mietvertrag unterschreiben und eine Schlüsselubergabe machen. keiner der beiden hat ihn angesprochen als wir die Möbel heraus räumten. da im ganzen haus die Schlüssel steckten, legte mein Mann seine Schlüssel vor die Türe. Seit Tagen kommen drohungen. mein mann soll nun 400 km fahren um den Mietvertrag zu unterschriebe und geld mochten sie weiter hin haben. was sollen wir nun tun???? bitte es ist dringend.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Mietvertrag dürfte bereits bestanden haben, alleine, da eine Bereitstellung der Wohnung erfolgte und auch eine Bezahlung. Insofern kommt es hier darauf an, über was, bzw. in welchem Umfang ein MV geschlossen worden ist.

Wurde vereinbart, dass nur für die Zeit der Trennung die Wohnung gemietet worden ist, so handelt es sich um einen befristeten Mietvertrag, der mit Eintritt der Versöhnung beendet ist.

Insofern bestehen dann auch keine weitergehenden Ansprüche. Die Gegenseite müsste hingegen beweisen, dass der MV für längere Zeit eingegangen worden ist. Vielleicht wollen sie deshalb gerade auch einen schriftlichen MV.

Sie sollten daher nur einen MV schriftlich nachträglich beatätigen, der auch nur die Ansprüche enthält zu deren Erfüllung sich Ihr Mann verpflichtet hat.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich über Ihre positive Bewertung.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Kann sie verlangen das wir nun 400km fahren und kann sie verlangen jetzt noch einen Mietvertrag zu unterschreiben obwohl sie schon vor dem Auszug wusste das der Auszug statt findet? Was ist wenn er keinen unterschreibt? Kann er belangt werden?

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, Sie kann den MV ohne Weiteres auch per Post übersenden. Wenn das Paar während des Auszugs anwesend war, gab es ja auch eine entsprechende Übergabe.

Insofern würde ich mir den Vertrag erst einmal zusenden lassen.

Belangt werden kann er grds. nicht, da es ja eine mdl. Vereinbarung gab und der MV nicht zwingend schriftlich abgeschlossen werden muss.

Gerne können Sie sich weiter an mich wenden.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Was passiert meinen Mann, wenn er einfach nicht mehr reagiert. Seine sorge ist es das sie rechtliche Schritte einleitet und er verliert. Können wir auf der sicheren Seite sein, einfach anrufe etc zu ignorieren.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Diese Sorge kann ich Ihnen nur teilweise mit meiner o.g. Antwort nehmen. Die Frage, die sich stellt, ist, was möchte die Gegenseite denn überhaupt. Einen längeren Mietvertrag, ausstehenden Mietzins?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sie möchte das er einen Mietvertrag nachträglich unterschreibt und seine dadurch entstehende Kündigungsfrist einhält und weiter Miete bezahlt.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn vereinbart worden ist, dass er nur bis zur Versöhnung dort wohnt, dann besteht kein Anspruch, wie o.g. Wenn etwas anderes vereinbart worden ist, müsste sich Ihr Mann eigentlich hieran halten, allerdings muss die Gegenseite diese Vereinbarung beweisen.

Eine Pflicht nachträglich schriftlich einen MV zu schließen, besteht nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vereinbart worden ist gar nichts. Sie hat nur gesagt er kann dort wohnen und sonst ist nichts vereinbart worden. Weder für Länge der Zeit noch sonst was. Mein Mann ist so dass er alles macht nur um keinen arger zu bekommen. Ich jedoch sehe es nicht ein, jetzt einen Vertrag zu unterschreiben etc und noch Geld zu bezahlen wenn es gar nicht notwendig ist.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehen Sie, es ist doch etwas vereinbart worden. Wenn aber keine besonderen Vereinbarungen getroffen worden sind, ist entweder von einem normalen Mietverhältnis auszugehen, wo sodann tatsächlich die Kündigungsfrist von etwa 3 Monaten eingehalten werden müsste oder die Vereinbarung müsste ausgelegt werden, dass eben nur vorübergehend, für den Zeitraum der Trennung vermietet worden ist.

Hierauf wird es ankommen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Jetzt weis ich leider immer noch nicht was wir jetzt tun sollen sie will bis heute abend eine Antwort von uns haben.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Einen MV würde ich auf keinen Fall unterschreiben, da ein MV bestanden hat. Insofern ist dies nicht notwendig.

Zur Frage, was vereinbart worden ist, dürfte es unterschiedliche Auffassungen geben, die vor Gericht im Zweifel nachgewiesen werden müssen. Hier kann ich keine Prognose abgeben, es kann für Sie gut, aber ggf. auch schlecht ausgehen.

Wenn das Paar befreundet war, sollten Sie einen Vorschlag zur Güte machen, eine Summe X ohne Anerkennung einer Rechtspflicht anbieten und versuchen, so die Sache zu befrieden.

Vielleicht kehrt dann auch bei der Gegenseite Vernunft ein und Sie können sich wieder auf sich konzentrieren.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Er hat keine Zähler stände aufgeschrieben, da die Zeit so kurz war wurde auch noch kein Strom und so weiter angemeldet. Das Geld hierfür gab er ihr in die Hand. Kann sie da noch was machen

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn auch die Nebenkosten bezahlt worden sind, eigentlich nicht. Zwar kann man hier an eine Manipulation denken oder die Angabe unwahrer Werte. Diese müssen aber ebenfalls entsprechend dargelegt werden.

Auch hierzu wäre es gut, einen Endbetrag als eine Art Abfindungszahlung zu vereinbaren.

Gerne können Sie sich weiter an mich wenden, über eine positive Bewertung meiner Antworten würde ich mich nunmehr freuen.

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