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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26216
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

guten tag,hätte mal ne frage,wohne seit ca 12 jahren zur miete

Kundenfrage

guten tag,hätte mal ne frage,wohne seit ca 12 jahren zur miete in einer 2 zi wohnung, im oktober wurde mir die wohnung gekündigt,weil der vermieter die wohnung verkaufen will, habe 9 monate kündigungs frist,mitte dezember bekam ich eine mietserhöhung um 20%.. ist das rechtlich in ordnung?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich fragen:

Wie hat der Vermieter Kündigung und Mieterhöhung begründet?

Nur mit dem Verkauf?

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

mit dem mietspiegel,da ich noch keine mietserhöhung bekommen habe, seit ich hier wohne,ich muss noch dazu sagen,dass er die wohnung seinem sohn überschrieben hat


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Allein die Absicht die Wohnung zu verkaufen stellt grundsätzlich keinen Kündigungsgrund dar. Soweit Ihnen der Vermieter in seiner Kündigung nicht dargelegt hat (Begründung) inwieweit das Mietverhältnis den Verkauf beeinträchtigt (Mindererlös oder Wohnung ist im vermieteten Zustand unveräußerlich) ist diese Kündigung unwirksam und muss von Ihnen nicht beachtet werden.

Nach § 558 BGB kann der Vermieter die Miete innerhalb von 3 Jahren bis maximal 20% erhöhen.

Soweit er sich dabei auf den Mietspiegel bezieht, muss das Erhöhungsverlangen bestimmte Voraussetzungen erfüllen:


-Aus dem Mieterhöhungsverlangen muss sich ergeben, auf welchen Betrag die Miete erhöht werden soll. Dazu gehören nach allgemeiner Ansicht die Angabe der Wohnfläche der Wohnung in Quadratmeter und der neu verlangte Quadratmeterpreis

- Es muss der Vermieter bei einer Bezugnahme auf einen Mietspiegel dem Mieter die Bezugspunkte für die Einstufung im Mietspiegel nennen, die der Mieter braucht, um die Berechnung nachvollziehen zu können.

Wenn also der Vermieter nur allgemein auf den Mietspiegel Bezug nimmt ohne die Voraussetzungen aus dem Mietspiegel für Ihre Wohnung zu benennen, dann ist die Mieterhöhung unwirksam.

Wenn diese Voraussetzungen nicht vorliegen, dann müssen Sie die Zustimmung zur Mieterhöhung nicht unterzeichnen. In diesem Falle schulden Sie noch den alten Mietzins.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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