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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Abend, folgende Situation: Wir haben ein Verwaltung,

Kundenfrage

Guten Abend,
folgende Situation: Wir haben ein Verwaltung, die alle Eigentümer unter ihrem "Hut" hat, folgsam entlasten sie diese Verwaltung jedes Jahr zur Jahresabrechnung und stimmen allen Gegebenheiten zu, die diese Verwaltung vorschlägt. Die Situation ist schon seit 29 Jahren so, denn seit 1983 ist sie leider tätig, leider hat das neue Wohnungseigentumsgesetz von 2007 keine Besserung für zu sein scheinen oder kein Interesse haben.
Ich musste feststellen, dass ich schon seit 32 Jahren die "Dumme" bin, derer man sich lediglich und so gern der Stimme bedient hat, diese Verwaltung braucht das leider, um sich zu profilieren und niederträchtige oder unsichere (sogat neue) Miteigentümer zu ergötzen.
1983 kam die jetzige Verwalterin ins Boot, blutjung, bereit, alles niederzuwalzen, dazu brauchte es nur die Bereitschaft eines Rechtsanwalts und eines Notars (beides war bereits in dieser damaligen Hausgemeinschaft vorhanden): ein Notar (selbst damals neuer ET und auch heute noch) hatte die Gemeinschaftsordnung 1957 erstellt, die Teilungserklärung ist z.B. nicht einmal notariell unterzeichnet, Ungereimtheiten ergaben sich sogar aus der Hausordnung (Warmwasserversorgung, nach der Hausordnung hatten einige ET´s Warmwasser (35° Grad Auslauftemperarur, andere eben nicht).
Es ist eine Verfilzung ohnegleichen entstanden, eine Eigentümerin nannte das in einer ET-Versammlung 2007 ganz klar so: "Einstimmig! Mitgehangen-Mitgefangen!"Sie wollte damit aber lediglich ausdrücken, dass alle eintstimmig abzustimmen (Baumaßnahmen) hätten.
Folgende Fragen ergeben sich für mich:
- Ich habe 50% meiner Wohnung auf meine Söhne übertragen, weil ich davon Kenntnis genommen habe, dass wir dadurch eine eigene Verwaltung beauftragen könnten (WEG in WEG), denn meine Söhne wohnen nicht hier, und ich habe nur noch 50% Nießbrauchrecht. Wäre das korrekt?
Unsere kleine Verwaltung hätte aber das Recht, Hausbegehungen zu machen und Einzelabrechnungen einzusehen, Baupläne zu studieren u.a.m., was mir von der Hausgemeinschaft und der Hausverwaltung vehement bisher verwehrt wurde.
- Müsste ich das Nießbrauchrecht ändern, so etwa auf 52%, damit eine solche Regelung greifen könnte und auch vor Gericht Bestand hätte?
Es ist soviel im Argen, ich kann nicht einmal hier alles aufzählen.
Viele Grüße
Heidemarie Patscher
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie geben an, dass Sie 50% Ihres Wohnungseigentums auf die Söhne übertragen haben.

Darf ich Sie fragen: Halten Sie weiter 50%

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ja, die anderen 50% sind Nießbrauchrecht, müssen meine Söhne über 50% besitzen, damit wir juristisch durchkommen? Eine diesbezügliche Änderung würden wir sofort veranlassen.


Wir wollen eine eigene Verwaltung für unsere Mini-WEG. Es kann nicht angehen, dass wir eine Verwaltung akzeptieren sollen, gegen die wir sind, und uns seit 29 Jahren so zerwaltet hat. Kein Gericht der Welt könnte uns dazu zwingen, denn wir haben eine freie Meinungsäußerung, oder sehe ich das falsch?


Heidemarie Patscher

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Also so leid es mir tut:

Ein Nießbrachsrecht ist lediglich eine Belastung des Eigentums mit einer Dienstbarkeit.

Leider hat dies nicht zur Folge dass Sie eine eigene von der WEG unabhängige Verwaltung Ihrer Wohnung erhalten.

Die Bestellung eines Nießbrauchs ändert an der Abhängigkeit der Wohnung von der Eigentümergemeinschaft leider nichts.

Soweit mehrere Miteigentümer einer Eigentumswohnung vorhanden sind, führt dies lediglich dazu, dass die Miteigentümer untereinander die Wohnung verwalten müssen, also Kosten und Nutzen der Wohnung entsprechend aufteilen müssen.

ich würde Ihnen gerne eine andere Mitteilung machen, jedoch kommen Sie auf diesem Wege nicht aus der Abhängigkeit der WEG heraus.

Gegen Filz und eine uneinsichtige Verwaltung hilft Ihnen nur das Amtsgericht.

Am Beispiel der Belegeinsicht:

Nach Ansicht der Rechtsprechung haben Sie natürlich ein Einsichtsrecht in die Unterlagen der WEG (OLG München mit Beschluss v. 9.3.2007, 32 Wx 177/06, WE 2008, 10).

Nach h. M. ist unter Bezugnahme auf die Grundregel des § 269 BGB die Einsichtnahme am Sitz des Verwalters dem Erfüllungsort während der üblichen Bürozeiten zu gewährleisten, vgl. BayObLG WE 1989, 146; KG Berlin v. 31.1.2000, 24 W 601/99, WuM 2000, 324; OLG Köln v. 28.2.2001, 16 Wx 10/01, ZMR 2001, 851.)

Wenn also die Eigentümergemeinschaft und die Hausverwaltung so unvernünftig sind Ihnen die Einsicht in die Einzelbelege zu verweigern, dann sollten Sie auf Einsichtnahme klagen.

Nur wenn die Verwaltung sieht, dass Sie Ihre Rechtsansprüche auch durchsetzen, haben Sie die Chance die herrschenden Mißstände zurückzudrängen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,


in der Literatur wurden Ausnahmen angegeben dass man durchaus eine eigene Verwaltung haben kann, beispielsweise, wenn ET`s nicht vor Ort wohnen. Wissen Sie darüber Näheres? Oder wo könnte ich mich noch sachkundig machen?


Heidemarie Patscher

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Können Sie mir hier nähere Details liefern?

Wo in der Literatur?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

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