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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26891
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, hier meine Frage. Ich hatte eine Außenantenne

Kundenfrage

Guten Tag,

hier meine Frage. Ich hatte eine Außenantenne am Balkon angebracht, darauf hin verklagte mich mein Vermieter und jetzt soll ich 900,00€ zahlen. Habe dies bis jetzt aber nicht getan da ich es nicht einsehe. Kann der Vermieter mich deshalb jetzt kündigen wegen Verweigerung der Zahlung? Ist ja keine Mietschuld. Denn er droht mir jetzt mit Fristloser Kündigung. Muss ich jetzt doch zahlen?

Ich danke XXXXX XXXXX und wünsche noch schöne Feiertage!

Mit freundlichen Grüßen

Redmann
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich genauer fragen:

Weshalb müssen Sie die 900 EUR zahlen? handelt es sich hier um Gerichtskosten?

mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, es sind Gerichtskosten und deren Anwaltskosten sowie alle Auslagen bezüglich der Klage durch den Vermieter.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ganz klare Antwort:

Der Vermieter kann Ihnen deshalb nicht fristlos kündigen.

Zwar kann Ihnen der Vermieter wegen Zahlungsverzug nach § 543 II 3 BGB den Mietvertrag fristlos kündigen.

Allerdings ist eine Kündigung nur dann gerechtfertigt, wenn Sie mit der Miete (2 Monatsmieten) in Verzug sind. Andere Zahlungspflichten, wie etwa Gerichts oder Anwaltskosten rechtfertigen eine Kündigung in keinem Fall.

Nur wegen einer Verletzung des Mietvertrages selbst also kann Ihnen der Vermieter kündigen. Allein die Tatsache dass Sie aus einem verlorenem Prozess Ihre Zahlungspflichten nicht erfüllen, rechtfertigt unter keinen Umständen eine Kündigung.

Eine Kündigung ist daher nicht möglich. Eine ausgesprochene Kündigung ist unwirksam.

Wenn Sie allerdings durch das Gericht im Rahmen eines Kostenfestsetzungsbeschlusses zur Zahlung der 900 EUR verpflichtet wurden, so müssen Sie diese Zahlung leider leisten, da ansonsten der Vermieter den Gerichtsvollzieher mit der Beitreibung beauftragen kann.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ich danke XXXXX XXXXXür die schnelle Antwort!

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte sehr gern geschehen!

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!