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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3316
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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Ich wurde von meinem Vermieter gekündigt. Ein entsprechendes

Kundenfrage

Ich wurde von meinem Vermieter gekündigt. Ein entsprechendes Räumungsurteil ist bereits ergangen. Ein konkreter Räumungstermin wurde allerdings bisher noch nicht festgesetzt.

Heute standen Vertreter der Hausverwaltung auf der Matte. Ein wenig überrumpelt sagte ich einer Wohnungsbesichtigung am kommenden Freitag zu - unterschrieb jenes sogar.

Nach einigem Belesen habe ich nun herausgelesen, dass ich eine Besichtigung auch verweigern kann.

Auch auf eine Verhandlung über den Auszugstermin muss ich meines Wissens nach nicht einlassen, denn ein konkreter Räumungstermin wurde bisher nicht noch nicht genannt.

Die rechtliche Situation sieht meiner Meinung nach so aus, dass sich der Vermieter nicht einfach Zugang zu meiner Wohnung verschaffen darf. Das wäre momentan, da die Herausgabe der Wohnsache noch nicht stattfand, noch Hausfriedensbruch. Liege ich damit richtig?

Kann ich den Termin auf beruflichen canceln? Der Vermieter dürfte sich dann (er besitzt - meiner Meinung nach auch unerlaubt? - einen Zweitschlüssel) keinen Zugang zu meiner Wohnung verschaffen.

Liege ich mit meiner Einschätzung richtig? Kann ich dieses in einem formlosen Schreiben so mitteilen. Oder sollte ein Anwalt (die Zeit ist ja recht knapp) dieses Schreiben formulieren?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie können den Termin durchaus aus beruflichen Gründen absagen, ein einfaches Schreiben reicht aus. Allerdings muss es bei der Hausverwaltung eintreffen, dies müssen Sie im Zweifelsfall beweisen.

In der Tat handelt es sich trotz des Räumungsurteils um Hausfriedensbruch, wenn der Vermieter bzw. die Hausverwaltung ohne Ihre Zustimmung die Wohnung betritt.

Ein Anwaltsschreiben würde zweifellos mehr "Eindruck" hinterlassen, aber für die normale Absage reicht ein formloses Schreiben aus.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.