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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3252
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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Hallo, wir wohnen in einer Werkswohnung mit

Kundenfrage

Hallo, wir wohnen in einer Werkswohnung mit ca. 120 Qm. Das werk wurde zu 31.01.12 geschlossen und die Wohnungen verkauft. Die Mieten waren bis dato unverändert, da aber auch an den Häusern selber auch die Instandhaltung sehr mangelhaft war. Z.b: Ich bezahle für einen Blechgarage (fast am Verrotten) 30€ Miete, das Dachgeschoss ist nicht Isoliert, (Hohe Heizkosten ) Die Fenster haben Kältebrücken im Keller ist Feuchtigkeit eingedrungen (seit Jahren) und und und. Heute bekam ich ein Schreiben das die Miete auf den "Ortsüblichen Stand" angehoben wird und ich nun Somit nun ca. 100€ mehr Miete zahle soll... Meine Frage: Muss ich dass so hinnehmen??? Mit freundlichem Gruss xxxxxxxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein, das müssen Sie nicht einfach so hinnehmen.

Es handelt sich um eine "normale" Mieterhöhung, die bestimmte rechtlichen Anforderungen erfüllen muß. So darf die Mieterhöhung frühestens zu Beginn des dritten Monates nach Zugang des Schreibens wirksam werden. Auch muss das Schreiben den ortsüblichen Stand des Mietpreises, also dem örtlichen Mietspiegel entsprechen.

Ihre genannten Mängel berechtigen Sie ohne Zweifel zur Mietminderung, können jedoch nicht die Mieterhöhung verhindern, da es rechtlich untschiedliche Dinge sind.

Ich rege daher an, den örtlichen Mietspiegel einzusehen und nachzuprüfen, ob die geforderte Mieterhöhung dem "ortsüblichen Stand" entspricht. Dabei gibt es mehrere positiv- und vor allem negativ Merkmale, die in dem Mietspiegel berücksichtigt und genannt werden und sich sehr zu Ihren Gunsten auswirken können.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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