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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26216
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

z. Hd. Herrn RA Schiessl: Die Vermietung hat sich mit

Kundenfrage

z. Hd. Herrn RA Schiessl:


Die Vermietung hat sich mit heutigem Datum schriftlich bei mir gemeldet und hat folgendes mittzuteilen:

Ihrem Mietminderungsbegehren widersprechen wir dem Grunde und der Höhe nach. Ebenso widersprechen wir Ihrer Darstellung, dass die Ursache des beschriebenen Schimmelbefalls auf einen Baumangel zurück zu führen wäre. Nach unserem Kenntnisstand sind keine Mängel bekannt, welche zu einem Durchnässen des Mauerwerks geführt haben und somit Ursache der Schimmelbildung sein könnten.

Darüber hinaus gestatten wir uns ein offensichtlich vorhandenes Missverständnis auszuräumen. Der durch uns beauftragte Tischler hatte ledeglich die Aufgabe, die Funktionalität der vorhandenen Fenster, unter Berücksichtigung des baulichen Zustandes und somit des Alters dieser Fenster zu prüfen und ggf. in diesem Zusammenhang eine Verbesserung in Form von einer Überarbeitung vorzunehmen. Keinesfalls hatte der Tischler den Auftrag, die Ursache für das Auftreten des von Ihnen beschriebenen Kondensats an den Verglasungen zu prüfen bzw. zu beseitigen. Die von Ihnen beschriebene Bildung des Kondensats bestätigt jedoch unsere Vermutung, dass ein offensichtlicher Zusammenhang zu der beschriebenen Schimmelbildung besteht.

Dass es sich bei diesen Fensternnicht um moderne Fenster gem. der Energieeinsparverordnung handelt, steht außer Frage. Hierzu liefert der Gesetzgeber derzeit jedoch auch kein verbindliches Regelwerk. Aufgrund der Tatsache, dass Ihnen die Art der Fenster bei Vertragsabschluss hinlänglich bekannt gewesen sein dürfte und diese bis zum heutigen Tage Ihrer Funktion gerecht werden, sehen wir derzeit keinen weiteren Handlungsbedarf hinsichtlich weiterer Instandhaltungsmaßnahmen.

Der Umstand, dass sich Kondensat auf dem Fenster niederschlägt, ist nicht als Mangel zu betrachten. Die Beseitigung des Kondensats, soweit dieses innerhalb der Wohnung selbst entsteht oder erzeugt wird, wird als auch die vorbeugende Vermeidung durch wechselseitiges Lüften der gesamten Wohnung, obliegt grundsätzlich dem Vermieter.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Wie wir bereits besprochen haben:

Die Hausverwaltung ist nach § 535 BGB verpflichtet, das Mietobjekt instand zu setzen und instand zu halten. Dafür kassiert die Hausverwaltung die Miete.

Die Hausverwaltung ist nicht verpflichtet zu modernisieren. Die Hausverwaltung ist aber verpflichtet ein schadhaftes, verfaultes oder undichtes Fenster zu ersetzen.

Sie ist auch verpfllichtet, für eine Beseitigung des Schimmelbefalls zu sorgen, wenn der Befall auf einen baulichen Mangel zurückzuführen ist.

Diesen baulichen Mangel bestreitet die Vermieterin.

Ob ein solcher baulicher Mangel vorliegt können Sie und ich nur vermuten.

Einen Nachweis kann nur ein Sachverständiger erbringen, der Ihre Wohnung auf Kältebrücken, freuchtes Mauerwerk oder ähnliches hin untersucht.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt




Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Was schreibe ich jetzt der Hausverwaltung?


 


Bis 30.11.2012 habe ich der Hausverwaltung eine Frist gesetzt die Mängel zu beseitigen.


 


Soll ich klagen?


 


Ich versuche über den Mieterverein, wo ich Mitglied einen günstigen Sachverständigen zu beauftragen.


 


Soll ich trotzdessen ab 01.12.2012 die Miete um 15 % Mindern?


5% Keller und 10% Schimmel in Küche (Rechtes Eck) und undichte Fenster?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie sollten dennoch die Miete mindern.

Schreiben Sie der Hausverwaltung, dass diese verpflichtet ist die Mietsache soweit sie defekt ist instand zu setzen. Setzen Sie eine letzte Nachfrist von 14 Tagen.

Wenn die Wohnung nicht instand gesetzt wird, sollten Sie in der Tat klagen.

Wenn Sie über den Mieterverein einen günstigen Sachverständigen bekommen können, dann sollten Sie diesen Bitten sich Ihre Wohnung anzusehen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Falls es Ihre Zeit zulässt, würde ich Sie bitten mir letztmalig ein Schreiben an die Hausverwaltung fertigen. Das wäre super.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Kein Problem.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

In der Sache kann ich Ihnen leider nicht folgen.

Wie Sie selbst richtig feststellen, sind Sie zur Instandhaltung der Mietsache verpflichtet.

Wie Ihnen bereits mitgeteilt, sind die Fenster mangelhaft wie folgt: (Hier Mängel beschreiben).

Ich setze Ihnen eine letzte Nachfrist bis zum die bezeichneten Mängel zu beseitigen. Danach werde ich auf Mängelbeseitigung klagen müssen.

Was nun die von mir beschriebenen Mängel anbelangt, so gehe ich davon aus dass der Schimmelbefall durch einen Baumangel (Außenwand) verursacht wird. Ich werde daher die Miete entsprechend mindern bis Sie den Mangel beseitigt haben.

Hochachtungsvoll"







Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



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