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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 21606
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo,wohne in einer Mietwohnung bei einer Genossenschaft,mit

Kundenfrage

Hallo,wohne in einer Mietwohnung bei einer Genossenschaft,mit meinen drei Kindern;heute kam ein Brief das ich meine Hausdienste nicht erfülle,da das nicht stimmt rief ich dort an,ziemlich plump und frech wurde mir gesagt,egal man habe sich beschwert und ob das stimmt oder nicht da wird nicht nachgefragt. Würde jetzt gerne eine Stellungnahme schreiben,weiss nur nicht wie genau,darf ich zu Unrecht beschuldigt werden? Muss da nicht nachgefragt werden?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Selbstverständlich ist der Vermieter (die Hausverwaltung) nicht berechtigt, Sie ohne weiteres einer Vernachlässigung oder Verletzung Ihrer Verpflichtungen zu beschuldigen. Vielmehr gebietet die Schutz- und Fürsorgepflicht, die dem Vermieter obliegt, eine umfassende Aufklärung des Sachverhaltes, bevor man Sie zu Unrecht beschuldigen darf.

Soweit gegen Sie derartige Anschuldigungen erhoben werden, ist die Verwaltung dazu verpflichtet, Ihnen zunächst einmal die Möglichkeit einzuräumen, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, um diese zu entkräften.

Darüber hinaus hat die Verwaltung auch weitere Nachforschungen anzustellen, um die Richtigkeit der Behauptungen zu überprüfen.

Weisen Sie das Schreiben etwa wie folgt schriftlich zurück:

"Hiermit verwahre ich mich nachdrücklich gegen die mir zur Last gelegten angeblichen Pflichtverletzungen. Die Vorwürfe sind unzutreffend. Ich habe zu keinem Zeitpunkt die mir obliegenden Verpflichtungen zur Ableistung der Hausdienste verletzt und weise Ihre Anschudigungen daher entschieden zurück.

Soweit Sie in Ihrem Schreiben die gegenteilige Auffassung vertreten, sind Sie für diese Behauptungen voll darlegungs- und beweispflichtig. Ihrer vermieterseitigen Pflicht zur Anhörung meiner Person sind Sie bisher in keiner Weise nachgekommen, denn Sie wären verpflichtet gewesen, zunächst einmal meine Stellungnahme zu den Vorwürfen einzuholen, bevor Sie die angeblichen Pflichtverletzungen beanstanden.

Entgegen der in Ihrem Schreiben vertretenen Ansicht sind Sie nämlich keineswegs berechtigt, ohne weitere Erkundigungen einzuziehen, haltlose Behauptungen und Beschuldigungen zu formulieren. Ihre mietvertragliche Schutz- und Fürsorgepflicht hätte es Ihnen hier vielmehr aufgegeben, den Sachverhalt umfassend aufzuklären.

Ich fordere Sie daher auf, die gebotene Aufklärung nachzuholen und sich bei mir zu entschuldigen"




Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Selbstverständlich ist der Vermieter (die Hausverwaltung) nicht berechtigt, Sie ohne weiteres einer Vernachlässigung oder Verletzung Ihrer Verpflichtungen zu beschuldigen. Vielmehr gebietet die Schutz- und Fürsorgepflicht, die dem Vermieter obliegt, eine umfassende Aufklärung des Sachverhaltes, bevor man Sie zu Unrecht beschuldigen darf.

Soweit gegen Sie derartige Anschuldigungen erhoben werden, ist die Verwaltung dazu verpflichtet, Ihnen zunächst einmal die Möglichkeit einzuräumen, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, um diese zu entkräften.

Darüber hinaus hat die Verwaltung auch weitere Nachforschungen anzustellen, um die Richtigkeit der Behauptungen zu überprüfen.

Weisen Sie das Schreiben etwa wie folgt schriftlich zurück:

"Hiermit verwahre ich mich nachdrücklich gegen die mir zur Last gelegten angeblichen Pflichtverletzungen. Die Vorwürfe sind unzutreffend. Ich habe zu keinem Zeitpunkt die mir obliegenden Verpflichtungen zur Ableistung der Hausdienste verletzt und weise Ihre Anschudigungen daher entschieden zurück.

Soweit Sie in Ihrem Schreiben die gegenteilige Auffassung vertreten, sind Sie für diese Behauptungen voll darlegungs- und beweispflichtig. Ihrer vermieterseitigen Pflicht zur Anhörung meiner Person sind Sie bisher in keiner Weise nachgekommen, denn Sie wären verpflichtet gewesen, zunächst einmal meine Stellungnahme zu den Vorwürfen einzuholen, bevor Sie die angeblichen Pflichtverletzungen beanstanden.

Entgegen der in Ihrem Schreiben vertretenen Ansicht sind Sie nämlich keineswegs berechtigt, ohne weitere Erkundigungen einzuziehen, haltlose Behauptungen und Beschuldigungen zu formulieren. Ihre mietvertragliche Schutz- und Fürsorgepflicht hätte es Ihnen hier vielmehr aufgegeben, den Sachverhalt umfassend aufzuklären.

Ich fordere Sie daher auf, die gebotene Aufklärung nachzuholen und sich bei mir zu entschuldigen"




Seien Sie so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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