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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 105
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
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Mustermann ist jetzt online.

Wir haben eine fristlose Kündigung erhalten mit Androhung einer

Kundenfrage

Wir haben eine fristlose Kündigung erhalten mit Androhung einer Räumungsklage wegen Mietverzug. Nun können wir zum genannten Termin den Auszug nicht organsieren. Eine neue Wohnung bekommen wir erst 2 Wochen später. Darf der Vermieter uns zum ausgesprochenen Kündigungstermin aus der Wohnung werfen? Bzw. mit polizeilicher Hilfe?

Wie ist das mit der Räumungsklage?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Vermieter ist nicht berechtigt, Sie aus Ihrer Wohnung zu werfen. Hierzu müsste er zuvor eine Räumungsklage erheben. Erst nach Abschluss dieses Verfahrens ist es möglich, Sie der Wohnung zwangsweise zu verweisen.

Bleiben Sie über den Kündigungszeitpunkt hinaus in Ihrer Wohnung, so müssen Sie aber weiterhin die Miete als Entschädigung zahlen. Weiterhin sind Sie auch zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der dem Vermieter hierdurch möglicherweise entsteht.

Damit der Vermieter keine weiteren kostenpflichtigen Schritte einleitet, bietet es sich an, dass Sie dem Vermieter den möglichen Auszugstermin mitteilen und um sein Einverständnis bitten. Ggfs. hat er hierfür Verständnis.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie eine Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte gleich hier. Diese würde ich Ihnen gerne beantworten. Ansonsten bitte ich um Abgabe einer positiven Bewertung. Hiermit geben Sie die Zahlung des von Ihnen bestimmten Einsatzes frei.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)

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