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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3116
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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RARobertWeber ist jetzt online.

Hallo Herr Anwalt oder Frau Anwältin Meine Wohnung möchte

Kundenfrage

Hallo Herr Anwalt oder Frau Anwältin

Meine Wohnung möchte ich gerne vermieten. Der Nachbar - Mieter einer anderen Wohnung mit einem anderen Vermieter - möchte meine Wohnung als Zweitwohnung nebenan anmieten. In meiner Wohnung würde er dann ein Arbeitszimmer anmieten und die übrigen Räume (Wohnraum, Bad und Küche) - das hat er mir angekündigt teilweise (z. B. an seinen Babysitter oder einen anderen Interessenten untervermieten. Dies jedoch mit anderem Klingelschild etc.

Ich kenne nung § 553 BGB und habe über einige Entscheidungen diesbezügich gelesen. Ich habe Bedenken, dass ich möglicherweise dann Nachteilen mit einem Untervermieter entgegensehe, der dann z. B. zum Kündigungs- bzw. Auszugszeitpunkt des Mieters kein Interesse hat, auszuziehen.

Meine 1. Frage: Was kann dieses Verhältnis, wenn ich diesem zustimme, ungünstigenfalls bedeuten? Meine 2. Frage: Bisher habe ich eine Untervermietung in einem Zusatzmietvertrag gesondert ausgeschlossen. Ist dies rechtens? Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zu Ihren einzelnen Fragen:

1.) Im ungünstigsten Fall müssen Sie auch die Untermieter räumen lassen, aber das ist nur ein formales Problem. Die Untermieter haben nur mit dem Mieter einen Mietvertrag. Wenn also der Vertrag mit dem Hauptmieter beendet wird, muß auch der Untermieter ausziehen. Der Untermieter kann Ihnen gegenüber keinen Kündigungsschutz geltend machen.

2.) Das ist rechtlich nicht möglich, wenn Sie diesen Zusatzmietvertrag wie einen Vordruck wiederholt verwenden. Die entsprechende Klausel ist dann unwirksam.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Es bedarf mir einer Bestätigung, ob ich Sie Ihre Worte richtig deute:


1. Falls ich wegen Eigenbedarf kündige, habe ich kein zusätzliches Risiko, wenn die Wohnung untervermietet ist? Es ist das Problem des Mieters. Meines ist es nur insofern, falls der Untermieter nicht auszieht. Dann würde aber der Mieter für die Räumung und Rechtskosten aufkommen müssen?


 


2. Frage: Inwieweit ist es relevant für meine Rechtsposition als Vermieter, ob der Mieter die Untervermietung ankündigt oder nicht?


3. Wenn er die Untervermietung in meinen Mietvertrag einbinden will, ist das für mich und meine Rechtsposition irgendwie relevant und sogar nützlich?


4. Was sollte ich schriftlich zu meiner Rechtssicherheit beachten? Und weiter: Was sollte/ muss ich im Mietvertrag erwähnen, wenn die Untervermietung seitens des Mieters angekündigt ist, damit ich als Vermieter keine Nachteile habe? Was sollte ich nicht hineinschreiben?


 


Vielen Dank.

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zu den einzelnen Fragen:

1.) Ja, Sie haben dann KEIN zusätzliches Risiko. Wenn der Untermieter nicht auszieht, sind sowohl der Mieter als auch der Untermieter für die Kosten verantwortlich. Die Räumung müßten und sollten Sie selbst veranlassen. Die Kosten können Sie dann von Mieter und Untermieter ersetzt verlangen.

2.) Wenn der Mieter die Untervermietung nicht ankündigt, ist das vertragswidrig und berechtigt Sie zur Kündigung.

3.) Das ist relevant, weil dann Ihre Genehmigung vertraglich festgesetzt wird. Ob es nützlich ist, hängt von der konkreten Formulierung ab.

4.) Zu Ihrer Rechtssicherheit sollten Sie den Vertrag von einem örtlichen Anwalt überprüfen lassen. Sie sollten in den Vertrag hineinschreiben, dass die Untervermietung Ihrer Einzelfallgenehmigung bedarf und dass stets ein Mietvertrag zwischen Mieter und Untermieter entsteht, niemals aber zwischen Untermieter und Ihnen. Sie sollten NICHT hineinschreiben, dass Untervermietung generell verboten ist und auch NICHT, dass der Mieter ohne Ihre Einzelfallgenehmigung untervermieten darf.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Herr Weber


 


Hat denn der Untermieter - falls der Mieter ausziehen will - einen Anspruch auf einen Mietvertrag oder habe ich dann das Recht, dass er auf jeden Fall ausziehen muss, wenn ich dies will.


Ich meine, ,da ginge es nicht um Eigenbedarf, sondern der Mieter löst dann seinen Mietvertrag. Dann erlischt doch automatisch der Untermietvertrag oder der Mieter muss ihm rechtzeitig kündigen.


 


Kann aber der Untermieter einen Anspruch auf Weitervermietung geltend machen? Denn angenommen die Solvenz wäre zweifelhaft(er) würde ich dann gerne die Wahl haben, einen Mieter danach zu bemessen.


 


Das wäre meine Frage dazu gewesen. Danke.

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein, der Untermieter hat keinen Anspruch auf Weitervermietung gegen Sie.

Wenn der Mietvertrag zwischen dem Mieter und Ihnen erlischt, gleich weswegen, muß auch der Untermieter die Wohnung verlassen. Der Untermietvertrag zwischen dem Mieter und dem Untermieter besteht dann zwar weiter, allerdings hat das dann nichts mehr mit Ihnen zu tun, da Sie nicht Partei des Untermietvertrages sind. Der Mieter muß dann in der Tat dem Untermieter rechtzeitig kündigen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3116
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RARobertWeber und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Vielen DAnk und viele Grüße nach Berlin

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Immer gerne und Gruß zurück! :)

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