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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 26359
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Auf einem Vordruck Mietvertrag für Garagen wurde am 1. April

Kundenfrage

Auf einem Vordruck Mietvertrag für Garagen wurde am 1. April 1997 zur Einstellung von Kraftfahrzeugen als Parkplatz nutzbar 450 Quadratmeter eines 1479 Quadratmeter großen Grundstücks für monatlich 230,00 € vermietet. Der Mieter hat sein Optionsrecht auf Verlängerung bis 2017 genutzt.
Der Vermieter hat nun bei einer Ortsbesichtigung festgesgtellt, dass der Mieter mehrfach untervermietet hat und große Aufbauten und Verschläge, auch Container und Gegenstände gelagert sind.
Ist eine fristlose Kündigung möglich?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Hat der Mieter um Erlaubnis zur Untervermietung nachgesucht?

Wurde der Mieter bereits abgemahnt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Vertragsanwalt des Bayerischen WOhnungs- und Grundeigentümerverbandes
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Der Mieter hat nicht um Erlaubnis nachgesucht und er wurde bisher noch nicht abgemahnt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach § 540 BGB (der auch für gewerbliche Mietverhältnisse anzuwenden ist) bedarf der Mieter bei einer Untervermietung der vorherigen Zustimmung des Vermieters.

Wenn Ihr Mieter die nicht um Zustimmung nachgesucht hat, so ist darin eine Pflichtverletzung seitens des Mieters zu sehen (Urteil vom 02.02.2011).

Sie als Vermieter haben nun zwei Möglichkeiten:

Bei unbefugter Gebrauchsüberlassung (verbotene Untervermietung) können Sie vom Mieter die Unterlassung gemäß § 541 verlangen, weil der Mieter von der Mietsache einen vertragswidrigen Gebrauch macht.

Sie sind aber auch zur Kündigung des Mietverhältnisses (§§ 543 Abs 2 S 1 Nr 2, 569) und zur Geltendmachung von Schadensersatz (§ 280 Abs 1) berechtigt.

Allerdings müssen Sie den Mieter zunächst abmahnen und auffordern, die Untermietverhältnisse sofort zu beenden.

Erst wenn die in der Abmahnung genannte Frist erfolglos verstrichen ist dürfen Sie den Mietvertrag durch fristlose Kündigung beenden.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwaltnd Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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